Thomas

Rohloff versus Pinion

In der Trekkingbike 3/15 ist die Königsklasse der Getrieberäder verglichen worden und eigentlich hatte ich mir erhofft das da beide Systeme in vielen Bereichen verglichen werden. Was ich ein wenig vermisst habe ist, das man sich auch einmal zu der Frage äußert was wäre wenn, z.B. bei einem Totalausfall? Mit welchem System kann man weiter fahren oder eben auch nicht? Auf der Rohloffseite gibt hier einen Bericht über jemanden der es geschafft hat 4 Rohloffnaben zu zerstören, was man durchaus hinbekommen kann, wenn man die Anweisungen der Gebrauchsanleitung missachtet. Was ich interressant finde ist, das Stefan Herb trotz eines Totalausfalls der Nabe, weiter Reisen konnte. Näheres entnehmt bitte dem Artikel. Aus meiner Sicht ist ein entscheidender Vorteil der Speedhub das man z.B. bei einem Patria Terra mit dem entsprechenden Ausfallenden auch jederzeit eine Kettenschaltung verbauen könnte. Was zwar nicht das Ziel ist wenn man sich so eine Nabe kauft, aber doch ein Vorteil wenn das passiert womit man bei einer Rohloff eigentlich nicht rechnet. Bei dem Pinonsystem wäre dann Ende Gelände, denn da müsste man dann von China aus das System einsenden oder durch ein neues Ersetzen. Das ist ein Grund mit warum wir weiter an der Rohloff festhalten. Wir haben unsere Naben schon über 25000 km bewegt ohne Defekte, aber auch bei regelmäßiger Wartung. Der Rekord liegt bei 250000 Km mal eben das 10 Fache von unserer Km Leistung ;-).

Das bessere Übersetzungsverhältnis bekommt mit der Rohloffnabe hin, hier zwei Optionen mit denen man deutlich über die 526% Gesamtkapazität kommt:

  1. Doppelkettenblatt Vorne mit 48/33 und 15er Ritzel, das sind 17 echte Gänge und 756% Gesamtkapazität (Radgröße 26″) Entfaltung 1.27 bis 9.74
  2. In Kombination mit dem Schlumpfspeedrive bei Schlumpf-Kettenblatt 34 Ritzel 17 Zähne wäre eine Gesamtkapazität von 868% mit 18 echten Gängen bei einer Entfaltung von 1.18 bis 10.19 Radumfang 2.10/26″ (kann man hier berechnen) bei dieser Kombi wäre sogar ein Gates Riemenantrieb möglich (Schlumpf rät zwar davon ab aber es wäre theoretisch möglich, so Gates denn eine so kleine Riemenscheibe anbieten würde. Was aber leider nicht der Fall ist :-(.

Also gehört aus unserer Sicht nach wie vor eine Rohloff ans Reiserad, aber auch das ist wie bei vielen Sachen unsere individuelle Sichtweise. Aber durchaus ein Aspekt, den wir wichtig finden wen man sich für ein System entscheidet.

rohloffnabe-am-santos-tandem

Wie geht es weiter mit der CF?

Das Projekt Cycling Family ist ja eines, dass schon über 10 Jahre läuft und es ist natürlich nicht so einfach die Begeisterung dauerhaft hoch zu halten. Dieses Jahr werden wir in Schottland unterwegs sein, und es zeichnet sich ab, das Marco und Timo in Zukunft ihre eigenen Wege gehen. Vielleicht werden sie die ein oder andere Tour noch einmal begleiten aber Jungs/Männer in dem Alter (18 und 20) mach dann irgendwann ihr eigenes Ding. Was auch ein ganz normaler Prozess ist. Wenn sich dann solche Veränderungen ergeben, dann stellt sich immer die Frage wie kann es weiter gehen und wird es weiter gehen. Dann tun sich auf einmal ganz neue Blickwinkel auf. So wie es im Moment aussieht, besteht wohl die Chance das sich Nico und Fabio auf unserem alten Tandem zusammen tun. Das hat sich neulich auf einem kurz Urlaub rund um den Diemelsee ergeben, das wäre dann unsere absolute Ideallösung. Denn Fabio ist noch nicht so kräftig, das er das Tempo von Nico mitfahren könnte. But Time will tell.

Tandem N u F001

15 Jahre Unterwegs mit Magura

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Im Jahr 2000 haben wir unser Cannondale Tandem gekauft. Unser 3 Sohn Nico, im März geboren, ist dann auf dem Verkaufstresen im Fahrradgeschäft (an einem Sonntag aber nicht weitersagen) gewickelt worden. An diesem Tandem ist unsere erste Magura HS33 verbaut worden. Die heute immer noch im Dienst ist und absolut problemlos funktioniert. Danach kam dann 2009 die Zusammenarbeit mit Magura und viele Bremsen aus dem Maguraprogramm sind bei uns montiert wobei die HS33 in unserer Fahrradflotte dominiert. Magura HS33, HS66 kombniert mit der HS 33, HS 11 und MT4. Wir sind mit Maguras schon über 30000km gefahren, wenn nicht mehr und würden jederzeit wieder auf diese Bremsen setzen. Jetzt wird sich der ein oder andere Fragen, ,gab es denn in den 15 Jahren keine Probleme mit dem System? Wir können sagen, so gut wie keine. Es gab eine Undichtigkeit an einer HS33 die aber der Magura Service innerhalb von 48h Stunden repariert hat. Da höre ich jetzt schon die Einwände, wenn mir das aber mitten in der Pampa passiert, dann stehe ich da. Den Leuten empfehlen wir das Entlüftungsset. Ja und wenn das Problem sich damit nicht aus der Welt schaffen lässt? Tja dann, baust du dir kurzfristig eine V- Break dran fährst in die nächste größere Stadt und lässt das dort reparieren. Aber den V-Break Fans sei gesagt auch die Federn an der V-Break sind schon dem ein oder anderen Biker gebrochen und dann steht man auch da. Fazit für uns ist, wir haben unser Bremssystem gefunden und darum werden wir der HS33 oder der MT4 auch die nächsten 15 Jahre treu bleiben .

Sattelgeschichte

Das Thema Sattel ist ein sehr individuelles, oder anders gesagt jeder Hintern ist anders. Es geht nicht darum einen Sattel nach irgendwelchen Testergebnissen auszuwählen. Das kann funktionieren, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht klappen muss. Es geht darum welches ist der beste Sattel für mich und meine Sitzposition auf dem Bike.

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Meine persönliche Sattelgeschichte fing mit einem Selle Italia Tri Matic an. War aber nur für Kurzstrecken geeignet, danach gab es dann die üblichen Sitzbeschwerden. Dann habe ich Testergebnisse in diversen Radmagazinen gewälzt, dort war der SQ Lab 602, der Testsieger. Den habe ich gekauft und versucht darauf zu fahren. Der musste doch gut sein, der war doch der Testsieger. Pustekuchen der war nichts für meinen Allerwertesten. Dann bin ich sehr lange Jahre mit dem Sportourer FLX glücklich gewesen. Den Sattel habe ich viele Tausend KM gefahren. Das einzige Manko war das er schnell kaputt ging. Schnell meint nach so ca. 2-3 Jahren. Da der Sattel nicht sehr teuer ist, ist das eigentlich kein Argument gegen ihn. Aber als ich mit einem Freund am Nordkap war, ist mir ein Stück von der Polsterung einfach heraus gebrochen. Also generell ein guter Sattel aber für die Radreise war er mir nicht stabil genug. Dann habe ich das WWW nach einer alternative durchsucht und bin beim Ledersattel gelandet. Wenn der nach 1000-1500Km eingeritten ist, ist der noch besser als mein FLX. Das haben Druckmessungen ergeben. Robust ist der Sattel auch. Aber wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten. Ein Leder Sattel braucht Pflege. Einfetten, nachspannen und eine Regenhaube gehört auch mit ins Bordgepäck.  Aktuell fahre ich den Brooks B17 und der hat sich auf der letzten Tour 300 Km in drei Tagen sehr bewährt.

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Stromversorgung auf Tour

So sieht die Ausrüstung für unsere Stromversorgung auf Tour aus. Das wichtigste ist der Nabendynamo, da setzen wir auf den SON Nabendynamo der versorgt dann folgendes mit Strom:

  • Das E-Werk von Busch und Müller
  • Swisscharger Powerbank XL-33
  • Garmin GPS

Tipps gibt es hier:

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Modifikation Kettenspanner Santos Tandem

Ich war mit der Möglichkeit die Synchronkette am Tandem zu spannen, bis jetzt zufrieden. Die Kette ließ sich einfach spannen und meine Sitzposition, bzw. die Tretlagerposition blieben unverändert. Nur leider hat dieses System nur 1500 Km gehalten. Was wohl damit zu tun hatte das die Schläge der Kette ungedämpft auf das kleine Schaltungsröllchen auf trafen.

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Nun ist die Winterzeit dafür genutzt worden um eine bessere Lösung zu finden. Ich habe  eine Aufnahme bauen lassen, die den NC-17 Tensioner Stinger mit einem Rohloff Down Hill Kettenspanner verbindet. Damit ist es möglich die Schläge der Kette abzudämpfen. Es ist immer von Vorteil, wenn man Standartteile verbaut so ist die Ersatzteilbeschaffung unproblematisch.

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Frohe Weihnachten

Wir wünschen den Besuchern unserer Homepage ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2015.

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Braucht man ein GPS auf dem Hase Ems Radweg?

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Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen, nein. An der Hase ist die Route sehr gut ausgeschildert auf dem Emsradweg immer noch gut. Man würde nur mit der Karte seinen Weg finden. Aber es ist eine sehr schöne Ergänzug zur Karte. Man sieht wo genau man ist und wenn man die Route verlassen muss um z.B. den Campingplatz zu finden oder die Sparkasse oder wenn man, wie in Bramsche erlebt, einen Umweg fahren muss wegen einer Baustelle. Dann erleichtert es einem das Leben auf Tour doch schon sehr. Fazit, kein muss aber ein kann. Muss man nicht haben, kann einem aber das Leben durchaus erleichtern .

Hase Ems Tour

Nachdem unser Schottlandurlaub ja dieses Jahr nicht geklappt hat und es uns leider nicht möglich war aus terminlichen Gründen mit der ganzen Familie zu fahren. Haben Lydia und ich mit Freunden die Hase-Ems-Tour unter die Räder genommen. Einen Bericht gibt es hier.

Schottland die Zweite

Nachdem wir unsere Schottlandpläne für dieses Jahr canceln mussten. Haben wir für nächstes Jahr, gleich noch einmal alles neu eingestielt. Die Vorbereitungen waren ja alle schon im Vorfeld gelaufen, so dass die Reiseplanung jetzt nicht mehr ganz so viel Vorbereitung braucht. Also hoffen wir das es diesmal klappt und noch einmal alle mit können. Es ist ja nicht so einfach alle Termine unter einen Hut zu bekommen, wenn der erste auf die Uni geht und die Semesterferien nicht mit den Sommerferien zusammen fallen. Aber uns bleibt ein Zeitfenster von 3,5 Wochen und das werden wir ausnutzen.

Große Feierabendrunde

Heute haben wir eine schon lange geplante Tour gefahren, die wir schon das ganze Frühjahr vor uns her geschoben haben. Ziel war das Eisenbahnviadukt in Altenbeken. Nach einem leckeren Flammkuchen in der Silbermühle waren wir bei 77km und 700 Hm angekommen. Eine schöne Runde.

Schottland???

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Eigentlich wollten wir jetzt in Schottland unterwegs sein. Die Fähre war gebucht und die Route ausgearbeitet. Dann kam so viel dazwischen das wir uns einen Tag vorher entscheiden mussten unsere Schottland Reise abzubrechen. Bei einem Familienmitglied spielte die Gesundheit nicht mit, das Auto lief nicht so rund wie wir das gebraucht hätten für die 3000 Km die vor uns lagen. Außerdem kam noch dazu das die Fachhochschule an der unser Ältester nach dem Sommer studieren will, es nicht geschafft hat die Unterlagen rechtzeitig zu versenden. Das hätte für Marco bedeutet, ein halbes bis ein Jahr später mit dem Studium starten zu können. Aber es gibt bei allem auch etwas Gutes was wir der ganzen Sache abgewinnen können. Die Fährgesellschaft hat uns Angeboten das unser Geld nicht verloren ist, wenn wir innerhalb eines Jahres wieder mit Ihnen fahren.  Heißt für uns das wir nächstes Jahr einen neuen Anlauf nehmen können. Vielen Dank P&O Ferries. Spontan haben wir uns entschlossen in Dänemark ein Ferienhaus zu buchen und die ein oder andere Kurztour mit den Rädern zu machen. Entweder zum etwas weiter entfernten Strand oder zu den Männern am Meer.

Wo gehts eigentlich diesen Sommer hin?

Manch einer fragt sich bestimmt, was macht eigentlich die Cycling Family diesen Sommer? Wird geradelt oder was ist genau geplant? Nun wir werden uns dieses mal in Schottland aufhalten und natürlich wie man uns kennt, dort auch radfahren. Aber wie wir das genau gestalten steht noch nicht fest. Wir wollen relativ viel von Schottland sehen und das Zeitfenster das wir haben reicht nicht aus um so intensiv Rad zu fahren wie wir das die letzen Jahre gemacht haben. Also werden wir Radfahren und Sightseeing sinvoll kombinieren. Näheres gibt es in Kürze sollten wir in Schottland ins WWW kommen wird es auch aktuelle Berichte direkt von der Reise geben.

Patria 3 in 1

Durch das viele Räder aufbauen hat sich in all den Jahren ein umfangreiches Ersatzteillager angesammelt. Nun war die Frage Ersatzteile verkaufen, oder mache ich eine sinnvolle Resteverwertung? Als Grundlage kam natürlich nur ein Patria in Frage, aber im aktuellen Patriaprogramm gab keinen Rahmen der meinen Vorstellungen gerecht wurde. Das Rad sollte erstens möglichst leicht sein mit einem gewissen Rennradfeeling, zweitens sollte es auch MTB können mit 80mm Federgabel und einem Gepäckträger und drittens wollte ich mir die Option Reiserad offen halten. Um mit der Werbung zu sprechen, dass sind ja drei wünsche auf einmal, das geht nun wirklich nicht. Dann sollte das ganze noch mit einem Rennradlenker kombinierbar sein es sollte eine Kettenschaltung aus dem Fundus verbaut werden können und gleichzeitig sollte aber eine Drehmomentabstützung für die Rohloff vorhanden sein. Der Plan ist durch den Austausch der Laufräder und der Gabel den Charakter des Rades verändern zu können. Diese Wünsche habe ich an Herrn Kleinebenne heran getragen und was scheinbar nicht möglich war, ist Realtität geworden. Die Gabel für das leichte Patria ist von einem anderen Hersteller und bietet eine Federgabelgeometrie. Als schwierig stellte sich heraus noch an eine gute 80mm Federgabel heran zu kommen. Aber hier konnte Magura weiterhelfen. Eine weitere kniffelige Frage waren die Schalthebel. Auf mich haben Lenkerendschalthebel schon immer eine Faszination ausgeübt. Das einzige was mich gestört hat war das umgreifen. Die Schalthebel sollten robust und leicht sein. Die Erfahrungen mit STI Schalthebel konnten mich nicht überzeugen. Meine Recherche im WWW ergab das es Retroshift gibt, einen Bremshebel mit einer Aufnahme für Lenkerendschalthebel. Als ich die Teile gesehen habe, war klar, genau danach habe ich gesucht. Gut 100g leichter als 105er Shimano STI, robust und ein Umgreifen ist auch nicht mehr nötig. Die ersten 100 KM haben mich komplett überzeugt, diese Schalt-/Bremshebelkombi ist für mich für dieses Rad absolut alternativlos.

Unterm Strich ist ein schönes leichtes Rad dabei heraus gekommen, es ist noch einmal 6 KG leichter als mein Terra und das merkt man natürlich bei der Beschleunigung, nur fliegen ist schöner ;-). Ich möchte hier noch einmal eine lanze für die 26 Zöller brechen. Man kann in der Radgröße ein Laufrad bauen das deutlich komfortabler ist als bei 28 Zoll und nicht mehr wiegt.

 

 

 

NOK 2014

Eine unserer ersten Touren war 2004 eine Tour entlang des Nord-/Ostseekanal (kann man hier nachlesen). Damals hat es uns begeistert wie die großen Pötte durch den Kanal fahren und das wir die z.T. einholen konnten mit unseren Rädern. Ein weiteres Highlight war die Schwebefähre in Rendsburg. Leider blieb mir für Fabio nicht die Zeit den gesamten NOK zu fahren. Also haben wir uns von Lydia in Rendsburg absetzen lassen und sind dann bis Brunsbüttel ohne Gepäck gefahren. Also nur unsere Vaude Lenktertaschen und eine Vaude Aqua Back. Wir haben uns gefreut einfach einmal ein wenig Zeit zu zweit zu haben. Fabio ist jetzt 11 und in Nullkommanix kann man einen Teeni mit dem NOK nicht mehr hinter dem Ofen hervor locken. Umso schöner das wir das zusammen erleben durften. Ich habe gesehen wie fit unser kleiner schon ist und mir ist klar geworden das er dieses Jahr wohl das letzte mal auf dem Tandem mit einem von uns unterwegs sein wird. Es kam schon mal die Frage von Ihm, wann er denn alleine fahren dürfte. Nun die Antwort ist nun 2015.

Tandempärchen Tour

Gestern haben wir mit unseren Freunden Peter und Irene den Edersee umrundet, 55 herrliche Kilometer bei sehr schönem aber etwas kalten Wetter. Es war eine schöne Tour und wenn es nicht so kalt gewesen wäre, wäre fast ein wenig mediterranes Feeling aufgekommen bei dem strahlenden Sonnenschein und dem blauen Wasser mit den Segelbooten. Durch den Regen vom Vortag war es zwar eine ziemliche Schlammschlacht, aber das wird den Bildern im Kopf die noch nachwirken werden nicht schaden. Es war rundum ein gelungener Tag. Besonders haben sich das Santostandem mit der Rohloff bewährt, wenn man auf einmal durch tiefe aufgeweichte Matschpassagen musste und man die Gänge schnell und zügig so sortieren konnte wie man das brauchte.

Endlich 26″

Auch unser jüngster Fabio ist endlich den 24″ Rad entwachsen. Dieses Jahr zu Ostern gab es eine neue Vaude Lenkertasche und ein 26″ Fahrrad das man an die Tasche dran hängen kann. Oder umgekehrt ;-). Narürlich mit einer Magura HS 33. Das beste ist das sich durch die Kettenschaltung der Übersetzungsbereich verändert hat bessere Bergtauglichkeit macht sich an den lippischen Hügeln positiv bemerkbar. Natürlich muss jetzt noch gelernt werden wie man so ein Schaltung effektiv und verschleißarm schaltet. Aus den theoretischen 21 Gängen bleiben ja nur 13 über. Dafür gibt es dann ein Gebrauchsanweisung die wunderbar in die Kartentasche der Lenkertasche passt.

Frühjahrbegrüßungstour

Es ist so ungefähr 15 Jahre her, da sagten Marco und Timo einmal: Du Papa zu den Windrädern da hinten auf dem Berg da müssen wir einmal mit dem Fahrrad hinfahren.

Es ist wie bei vielen Dingen im Leben wenn die zu lange auf dem MACH ICH SPÄTER REGAL stehen, dann klappt das nicht mehr mit den Jungs die sich das einmal gewünscht haben. Es war auch nicht so, dass sie gesagt hätten wir haben keine Lust. Sondern Marco 19 und Timo 16 hatten halt an diesem Tag schon keinen Termin mehr frei. Also haben Fabio und ich das in Angriff genommen und das Fazit war, das mein Jüngster sagte: Du Papa das war eine richtig schöne Runde, und es hat viel Spaß gemacht. Sowas sollten wir beide öfter machen. Also lohnt es sich manchmal lang Aufgeschobenes mit dem Jüngsten zu erleben.

 

Urlaubsvorbereitungen

Ein Teil der Vorbereitungen für unsere Radreisen, egal wo es hin geht, sind immer schon im März dran. Wenn man mit Hund reist, ist es immer sehr wichtig das man sich über die Einreisebestimmungen für Haustiere informiert, die in dem jeweiligen Reiseland gelten. Dieses Jahr gab es ja schon so schöne Tage das Lydia und ich , Diego mit unserem Tandem zum Tierarzt gebracht haben.

Was machen Radfahrer eigentlich bei Shitwedder?

Nun, man versucht Probleme in den Griff zu bekommen. Irgendwie war mir vor einiger Zeit aufgefallen, das unser Ältester auf seinem Rad schlecht sitzt, außerdem hatte er im Urlaub über Sitzbeschwerden geklagt. Dieses Problem wollte ich zu Hause lösen, bin aber zu keinem befriedigendem Ergebnis gekommen. Also nehmen wir dann in solchen Fällen gern den Rat von Frau Hornischer von Zweirad Linnenkamp in Gütersloh in Anspruch. Sie hatte es seinerzeit schon geschafft, für Lydia einen Sattel zu empfehlen auf dem sie beschwerdefrei sitzen kann. Wir sind also nach Gütersloh gefahren mit der Hoffnung das ein Austausch des Sattels das Problem lösen könnte. Nun sind die Neuigkeiten oder Empfehlungen die man dann bekommt nicht immer die, die man erwartet.  Der Sattel war O.K. was sich gezeigt hat als die Satteldruckmessung durchgeführt war. Lösen könnte das Problem ein Vorbau mit einer Länge von 180mm, so was gibt es leider nicht zu kaufen. Marco hat einen langen Oberkörper im Verhältnis zu den Beinen. Da hilft dann wahrscheinlich nur der Gang zu Patria um einen Maßrahmen zu bauen. Gut das es so etwas gibt.