Thomas

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Senne Radweg

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Oktober 2020, eine Woche Urlaub und geplant war eingentlich mit Lydia den Moselradweg zu fahren. Aktuell hält aber die Pandemie mit dem Coronavirus die Welt in Atem. Der Moselradweg beginnt in Frankreich und man hat die Möglichlichkeit in Luxemburg an der Mosel entlang zu fahren. Aktuell steigen die Fallzahlen und die Kanzlerin empfiehlt unnötige Reisen zu vermeiden. Gut wenn man dann in einer landschaftlich schönen Gegend wohnt, dann eröffnen sich auch schöne Radtouren vor der Haustür. Wir haben uns dann recht spontan, zwischen den Regenschauern, für den Senneradweg entschieden. Ein Rundkurs in OWL der nicht weit von unserem Zuhause liegt. Man hat hier viele Besichtigungsmöglichkeiten, uns haben die Externsteine und Schloß Neuhaus gereicht. Man hätte aber auf der Route, wenn man Sightseeing machen möchte, sehr viele Möglichkeiten, mit Detmold, Lippe, Paderborn, usw.. Wir hatten bei den schönen Herbstfarben auf unserem Santostandem, einen schönen Tag und abends gut 100 Km auf dem Tacho. Besonders zwischen Berlebeck und den Externsteinen sammelt man den ein oder anderen Höhenmeter. Ist dann ein gutes Training für die Oberschenkel. Der senneradweg eignet sich regionla für die Radler hier in der Gegend, ist aber durchaus auch eine Reise wert, wenn man von weiter weg kommt. 

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Sinewavecycel Reactor unspektakulär

Ich habe den Sinewavecycles Reactor auf unserer Tour auf dem Mainradweg getestet. Unspektakulär ist, das der Reactor ganz unauffällig seinen Job macht, er lädt die Powerbank. Dadurch das er elegant im Steuerrohr eingebaut wird, steckt man nur ein USB-Kabel in die USB-Steckdose und schon kann es losgehen, das ganze wirkt dann sehr aufgeräumt. Spektakulär ist natürlich das man hiermit selbst Energie erzeugen und speichern kann.

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Abends nach ca.90 Km war die Powerbank dann voll geladen (Möglicherweise auch schon früher).

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Das Kabel geht vom Reactor zur Powerbank und lädt diese auf. Leider harmonieren die Fospower Powerbank und der Reaktor nicht so zusammen, das gleichzeitig Energie geladen und abgegeben werden kann. Ich hatte mir im Vorfeld noch mal die gleiche Powerbank gekauft, so das die eine dem GPS den ganzen Tag Energie zuführt und die andere geladen wurde (wer nur eine Powerbank nutzen möchte muss das dann im Vorfeld ggf. einmal checken ob Laden und Energieabgabe gleichzeitig möglich sind). Das hat sehr gut funktioniert. Der Sinewave Reactor startet mit dem Laden schon ab sehr langsamen Geschwindigkeiten, ab 5,5 Km/h volle Energiezufahr hat man ab 14,4 Km/h, Maximale Energie ist 1 A.  Ich bin von dem System überzeugt, es erfüllt meine Ansprüche.

Mit Freunden auf dem Mainradweg

Einen Teil des Sommerurlaubs haben wir auf dem Mainradweg verbracht. Mit guten Freunden wollten wir zusammen die gut 500 KM in 7 Tagen schaffen. Für uns mal wieder ungewohnt statt des  Santos Tandems unsere beiden Patria Reiseräder zu benutzen. Es führt unweigerlich dazu, das wenn man mehr Platz hat, dann auch wieder mehr Sachen mitnimmt als man eigentlich braucht. Auf einem Flussradweg der überwiegend flach ist, kann man das dann ja auch mal machen. Dann liegt der Schwerpunkt dieses mal mehr auf Komfort und Luxus ;-). Den Bericht gibt es zum Mainradweg 2020 hier.

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Strom aus dem Nabendynamo 2

Über lange Jahre habe ich auf meinen Touren immer das E-Werk von Busch und Müller benutzt um meine Powerbank durch den Nabendynamo aufladen zu können. Das hat sehr gut funktioniert. Das einzige was mich gestört hat, war der An- und Abbau und das die Kabel immer irgendwo rumbaumeln. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, nach einer integrierten Lösung. In Deutschland schaut man dann by Cinq und guckt sich “The Plug” an. Dieses System hat einen integrierten Akku der im Steurrohr versenkt wird. Das ist eine elgante Lösung, hat aber aus meiner Sicht den Nachteil, das der Akku ein Teil des Systems ist. Akkus haben generell eine begrenzte Lebensdauer. Ist der Akku verschlissen bedeutet das wieder Umbau und Austausch. Ich habe dann dieses System wieder verworfen. Hat aber auch damit zu tun gehabt, das meine Kontaktanfrage leider nicht beantwortet wurde. Für mich ist eine Lösung bei der ich eine Powerbank in der Lenker oder Rahmentasche platziere und dort lade deutlich besser. Der Vorteil ist, das ich bei einer defekten Powerbank, diese einfach austauschen kann. Man muss sich nur für ein Modell entscheiden, das gleichzeitg Energie abgeben kann und aufladen kann. Hier habe ich mich für Fospower entschieden. Ein kleiner 10200 mAh Akku, der aber mit dieser Kapazität locker ausreicht ,weil er ja immer wieder mit Energie versorgt wird. Außerdem ist der Wasserdicht was bei Outdooraktivitäten ja auch nicht schadet. 

Bei meiner Recherche im Netz bin ich bei der US Amerikanischen Firma Sinewave Cycles gelandet. Die Firma bietet mit dem Sinewave Cycles Reactor

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eine vollintegrierte Lösung an. Was mich begeistert ist die Verarbeitung mit  Goldkontakten, da gammelt und oxidiert nichts. Dann gibt es mehrere Farbtöne, bei mir passt zum Bike am besten Silber. Was aber wirklich gut war, war der Austausch mit Dave über E-Mail. Hier wurden alle Fragen beantwortet. Für mich war im Vorfeld wichtig, die Frage zu klären ob ich die Gabel mit dem Sinewave Reactor leicht ausbauen kann, wenn ich meinen Rahmen mit den S&S Kupplungen zerlegen möchte. Dies wurde mir bestätigt. Dann war letztendlich noch wichtig zu klären ob und wie der Versand nach Deutschland in der aktuellen Corona Pandemie von statten gehen könnte. Auch hier gab es gute Tipps und es hat letztendlich alles gut geklappt. Ich habe den Sinewave Reactor dann eingebaut, was auch sehr unkompliziert ist. Eine Einbau-Anleitung findet ihr hier. So sieht das Endresultat aus und es funktioniert perfekt.

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Ein intensiver Test wird dann nächste Woche stattfinden bei unserer Tour auf dem Mainradweg.

Alpenüberquerung auf der VCA (Via Claudia Augusta)

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Hier ist der Bericht meiner Alpenüberquerung mit dem PatriaTrail/Graveller diesmal in der Gravelversion, aber mit leichtem Tubus Fly Gepäckträger. Zeigt einmal mehr die Wandelbarkeit von dem Rad. Ich hatte mich aus verschienden Gründen gegen die Lenkerrolle entschieden. Ein Grund war das ich gern die Karte von der VCA im Blick haben wollte, das geht nun einmal nur mit der Vaude Lenkertasche. Packtaschen machen das Rad dann wieder etwas schwerer und der Gepäckträger auch. Aber dieses Setup hat sich auf der Via Claudia Augusta bestens bewährt. Den aktuellen Bericht gibt es hier.

Mein Patria Trail Graveller

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Ich für mich mag Fahrräder die nicht nur einen Einsatzzweck abdecken, sondern eine gewissen Vielseitigkeit haben. Heute geht es um mein Patria-Rahmen-Update und die unterschiedlichen Einsatzwecke die ich mit dem Rad abdecken kann. Man könnte hier auch von der Eierlegenden Wollmilchsau sprechen.

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1. Hardtail mit Rennlenker (Salsa Cow Chipper) und Schwalbe Nobby Nic. Ich könnte auch einen geraden Lenker fahren mit längerem Vorbau. Aber aktuell mag ich den Rennlenker sehr. Wenn man wie ich, kaum verblockte Pfade fährt, sondern eher auf Waldwegen unterwegs ist, geht das mit dem Rennlenker inordnung . Wenn man aber auf vielen engen und verwinkelten Singeltrails unterwegs ist, dann würde ich wohl eher einen Flatbar montieren.

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2.Graveller ungefedert. Hier kombiniere ich den Patria Rahmen mit einer Surly ECR Gabel und einem Conti Speed King. Ein sehr leichter 2,2″ breiter Reifen. Mit dem ist man auf Gravelroads sehr komfortabel unterwegs und er lässt sich dementsprechend schnell beschleunigen. Der Umbau der Gabel ist in weniger als 20 Minuten erledigt. Der Rahmen und die Gabel haben verschiedene Gewindeösen, so das man hier Anythingcages befestigen kann, um noch zusätzlich Gepäck am Rahmen befestigen zu können.

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3 Bikepacker. Man kann hier diverse Taschen am Rahmen befestigen. Die Anythingcages am Hinterbau ermöglichen es hier noch z.B. eine Schlafmatte und ein Kopfkissen zu transportieren. An der Federgabel kann man mit den neuen Vaude Trailmulti sogar noch zusätzlich Gepäck mitnehmen. Auch Schutzbleche und Ständer kann man montieren wenn man das möchte. Vieles kann, nichts muss. Die aktuellen Felgen sind für ein Systemgeicht von 120 Kg zugelassen. Ansonsten könnte man an dem Rahmen, auch Gepäckträger montieren. Müsste sich dann nur an die Zuladungungsgrenze halten. Ich kann an dem Rahmen viel befestigen und viel mitnehmen. Aber je nach angestrebter Reisegeschwindgkeit eben auch nur Lenkerrolle und Sattetasche mitnehmen und mich dann dafür entscheiden schnell und leicht unterwegs zu sein.

Was ich an dem Rahmen super finde, ist das er viele Optionen offen lässt. Er ist so zu sagen ein Triathlet. Spezialisten, wie MTB oder Rennrad sind für einen Einsatzzweck gebaut und können diese eine Sache gut meistern, schnell im Gelände oder schnell auf der Straße. Was ich mag ist die Vielseitigkeit, meistens werde ich das Rad mit Federgabel im Wald nutzen, zeitweise als Gravelbike selten mal Bikepacking. Erspart mir den Kauf von 2 Rädern. Bikepacking ist ja grundsätzlich sowohl mit dem MTB, als auch mit dem Rennrad möglich. Wobei man beim Rennrad schon sehr das Systemgewicht im Auge behalten muss. Bei ultraleichten Rennrädern ist da manchmal bei 80 Kg schluss. Wenn ich da mit meinen 77kg drauf platznehme und dann noch 2 Trinkflaschen mitnehme, ist das Bike dann schon fast überladen ;-).

 

Patria Bikepackingrahmen

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Aktuell interessiert mich das Thema Bikepacking. Was Bikepacking ist, ist eigentlich nicht ganz klar defeniert. Ich ordne das für micht so ein, das man auf Radtour oder Reise mit minimalistischen Gepäck unterwegs ist, das direkt am Rahmen befestigt wird. Nun stellte sich mir die Frage ob ich mir dann ein neues Rad aufbaue. Ich habe mich aber dann dafür entschieden, meinen alten Rahmen um ein paar Gewindeösen ergänzen zu lassen und ihn bei Patria neu lackieren zu lassen. Ergänzt wird der Rahmen durch eine Surly ECR Stahlgabel, mit ganz vielen Gewindeösen an der man Anythingcages befestigen kann oder auch einen Low Rider. Der Rahmen kann mit 27,5 Zoll Rädern oder mit 26 Zoll Rädern bestückt werden. Aktuell habe ich mich entschieden den Rahmen weiterhin mit 26 Zoll zu fahren. Das lässt die Möglichkeit zu, weiterhin die alte Magura Federgabel zu nutzen und so ist das Bike, breit einsetzbar. Mal auf Trails und mal zum Graveln. Das erklärt dann auch den Namen dieser Sonderanfertigung Trail Graveller. Wie das Endprodukt ausschaut, seht ihr dann im Mai ich werde hier dann beide Varianten präsentieren. Aktuell wird der ein oder andere sagen, wenn dann auf jeden Fall 27,5 Zoll dann rollst es einfacher über Stock und Stein. Ja das ist richtig, aber für mich zählt nicht das Tempo im Wald, sondern nur abseits der Straßen unterwegs zu sein. Dafür reicht ein dicker 26 Zöller für meine Verhältnisse erstmal aus.

Sind Riemenantriebe effizienter als Kettenantriebe?

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Wenn du jemals die Kurbel eines Fahrrads mit Riemenantrieb gedreht hast, wirst du feststellen, dass er sie sich nicht so leicht drehen lässt wie bei Fahrrädern mit Kettenantrieb. Mit anderen Worten, es gibt zusätzlichen Widerstand im Antriebsstrang. Wie viel Widerstand ist das im Vergleich zu einem Kettenantriebsstrang bei unterschiedlichen Leistungsabgaben?

Riemen bieten einige Vorteile gegenüber Ketten: Eine längere Lebensdauer (15.000 – 30.000 km!), wenig bis gar keine Wartung des Antriebsstrangs (kein Schmiermittel), geräuschloser Betrieb und ein geringeres Gewicht.

Die Hauptnachteile vom Riemenantrieb sind, dass du einen riementauglichen Fahrradrahmen benötigst und die Teile in Geschäften schwer zu finden sind, auch sind die Anschaffungskosten höher.

Friction Facts, ein Unternehmen, das 2016 von CeramicSpeed übernommen wurde, führte einen sehr interessanten Test durch, um die Effizienz eines Gates-Riemenantriebsstrangs im Vergleich zu einem typischen Kettenantriebsstrang zu bestimmen. Es stellte sich heraus, dass je nach Leistungsabgabe sowohl Riemen als auch Ketten effizienter sein können.

Die Hauptreibungsquelle in einem Kettenantriebsstrang ist die Spannung, die durch das Treten des Fahrers erzeugt wird. Riemenantriebe sind anders, da die Hauptreibungsquelle einfach die Spannung am Riemen ist, wenn er auf den Riemenscheiben installiert ist.

Bei Riemenantrieben ist eine hohe Vorspannung erforderlich, da der Riemen ohne diese Spannung auf den Zahnrädern überspringt. Eine Kette erfordert auch eine Vorspannung, um den Eingriff mit den Zahnrädern zu gewährleisten, aber diese Vorspannung ist im Vergleich minimal. Das Gewicht einer hängenden Kette reicht normalerweise aus.

Den ganzen Bericht und den genauen Test und die Erklärungen dazu findet ihr bei Alee Denham Cycling About

Es ist ein sehr technischer Bericht, das Fazit daraus ist, das in der Praxis ein Kettenantriebsstrang einen Vorteil von etwa 1 Watt hat, wenn man sehr leicht in die Pedale tritt. Bei der durchschnittlichen Leistung eines Fahrradreisenden sinkt dieser Wert jedoch auf etwa 0,45 Watt.

Es hängt auch noch vom Fahrergewicht ab und dem Tretstil und dann verändern sich die Widerstände je nach Riemenspannung auch noch etwas.

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Es wurde auch die Reibungsverluste von Kettenschmierstoffen ausführlich getestet und es stellt sich heraus, dass zwischen ihnen ein Unterschied von bis zu 5 Watt besteht! Ich finde diese Informationen sehr interessant, da alle Vorteile einer Kette gegenüber einem Riemen (geringere Leistung) durch die Verwendung eines Schmiermittels für Ketten, leicht zunichte gemacht werden können.

Die Erkenntnis aus diesen Tests ist, dass du übliche Schmiermittel für trockene Ketten vermeiden solltest. Wenn entweder Haltbarkeit oder Watt von Bedeutung sind – Wachs- und Nassschmiermittel sind die schnellsten und am wenigsten strapazierfähigen Schmierstoffe für den Kettenantrieb. Es ist auch wichtig, die Kette so sauber wie möglich zu halten, um eine längere Lebensdauer und Effizienz zu erzielen.

Als Fazit nehme ich aus diesem Test mit, dass der Riemenantrieb und die Kette was die Reibungsverluste angeht eigentlich auf Augenhöhe sind. Oder sagen wir mal der Riemenantrieb hat hier keine wirklichen Nachteile, denn die Kette kann ihren Vorteil nur bei wirklich sehr guter Pflege und der Verwendung des richtigen Öls voll ausspielen. Wenn du die Kette beim Fahren hörst, bist du eigentlich schon mit der Kettenpflege zu spät dran und die Reibungsverluste durch die schlecht gepflegte Kette sind höher als der 1 Watt Nachteil durch die Riemenspannung. Ich für mich habe gerade beim Alltagsrad den Riemenantrieb sehr schätzen gelernt, weil er einfach deutlich pflegeleichter ist und somit mehr Zeit zum Fahren bleibt und man weniger Zeit in die Antriebspflege stecken muss. Von mir bekommt der Riemen einen klaren Daumen hoch.

Brookssattel Einfahrzeit reduzieren

Wenn ich einen neuen Brookssattel für mich kaufe, habe ich den in der Regel nach spätestens 3 Monaten eingefahren. Lydia fährt deutlich weniger, wollte aber auch den Sitzkomfort eines eingefahrenen Brookssattels haben und nicht 3 Jahre warten bis der Sattel eingefahren ist. Im WWW, gibt es dazu hier einen Bericht aus Fahrradzukunft. Beim Brookssattel für das Tandem haben wir das schon einmal getestet und Lydia konnte nach der Bearbeitung 100km darauf am Stück fahren ohne Beschwerden. Wie das genau gemacht wird könnt ihr unter der Rubrik Tipps und Tricks nachlesen.

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CO² Rechner

Im Januar ist für mich immer der Zeitpunkt zu schauen wieviel CO² ich eingespart habe.  Durch das Radfahren insgesamt, aber besonders durch Bike to Work. Wer das für sich auch einmal ausrechnen lassen möchte kann das hier tun.

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Wir wünschen

euch ein glückliches, gesegnetes und erfülltes neues Jahr. Alles Gute für 2020 und viele schöne Kilometer auf euren Bikes.

Tandem Overnighter am Diemelsee

In den Herbstferien haben Lydia und ich uns zu einer Tour mit einer Übernachtung (Neudeutsch Overnighter) aufgemacht. Startpunkt war unser zu Hause in Detmold, das Ziel der Diemelsee. Am nächsten Tag sind wir dann auf dem Diemelradweg bis Warburg gefahren. Von Warburg ging es mit Tandem und der Deutschen Bahn zurück nach Detmold. Tandem in der Deutschen Bahn ist nie so ganz easy, hat aber diesmal sehr gut geklappt. Bilder gibt es hier.

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Bikepacking Tour im Eggegebirge

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Es gibt ja aktuell eine wiederentdeckte Art des Biketourings. Genannt Bikepacking. Man reduziert seine Ausrüstung auf das wesentliche und ist nachdem Motto, weniger ist mehr mit leichterer Ausrüstung unterwegs. Optimieren kann man das natürlich dadurch, das man dann viel Geld in Ultralight Ausrüstung investiert. Was aber ziemlich teuer ist. Ich wollte für mich einfach einmal auprobieren, ob ich mit weniger auch gut zurecht komme und habe meine Standardausrüstung genommen und an meinem Patria Argos befestigt. Und siehe da funktioniert auch. Für einen Overnighter bekommt man alles wesentliche mit. Gewichtsreduzierung am Bike ist 1 Kg durch den fehlenden Gepäckträger. Wenn man auf die Vaude Aqua Back verzichtet spart man schon knapp 2 Kg. Dann muss man natürlich das Gewicht der Satteltasche 350 g wieder dazu rechnen. Man spart also nur beim Setup gut 2,5 Kg. Ist aber dadurch das die Vaude Trail Saddle im Vergleich zu den Vaude Aqua Back ein Viertel weniger Kapazität hat mit viel weniger Gepäck unterwegs. Mehr Bilder von der Tour gibt es hier oder bei Instagram.

NSCR 2019 F, B und NL

Dies ist mein etwas verspäteter Augustbeitrag. Dafür gibt es dann in diesem Monat zwei Beiträge.

Eines meiner Radler Ziele ist es irgendwann einmal die Nordsee umradelt zu haben. Ich habe leider nicht die Zeit, dass in einem Rutsch zu schaffen. So geht das bei mir immer nur Step bei Step. Dieses Jahr ist ein Teilabschnitt dazu gekommen, so das auf dem Festland jetzt der Großteil geschafft ist. Mit der Family haben wir von Dunkerque (F) nach Koksijde (B) die Strecke unter die Räder genommen. Ein schöner Tagesausflug mit 52 Km hin und zurück. Die Strecke von Koksjide nach Rotterdam habe ich dann an einem Tag alleine mit meinem Patria Terra gefahren (180Km). Wunderschön bei perfektem Radwetter. Es ging einmal quer durch Belgien und irgendwann war ich ganz unbemerkt schon in den Niederlanden. Es war eine kleine Fährstrecke mit dabei und es ging in den Niederlanden an vielen Passagen wirklich direkt an der Wasserkante lang. Fazit ist, eine wunderschöne Strecke. Sollte ich sie nochmal fahren, würde ich mir für die Schönheiten am Wegesrand aber mehr Zeit nehmen. Mehr Bilder gibt es hier.

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Wo schlafen auf der Radtour?

Es gibt ja mehrer Möglichkeiten zum Übernachten, wenn man mit dem Bike auf Tour ist. Je nach Geldbeutel bzw. wieviel drin ist und was man für sich als sinnvoll und bequem erachtet.

  1. Gibt es das Hotel oder Bett and Breakfast, komplett Versorgung man hat ein Dach über dem Kopf und bekommt den nächsten morgen ein Frühstück kostet so zwischen 35 und 50€ Nacht. Hat den Nachteil das es nicht ganz günstig ist und man ggf. nicht immer ein Hotel findet oder es in der Hochsaison voll sein könnte. Das bedeutet wenn man auf Nummer sicher gehen will muss man vorher buchen. Was zur Folge hat, dass man aber sein gestecktes Ziel auch erreichen muss.
  2. Zelten auf dem Campingplatz. Ist deutlich günstiger, man muss aber auch hier sein gestecktes Tagesziel erreichen und auch Campingplätze können voll sein und natürlich muss man Zelt Schlafsack und Isomatte mitschleppen. Ist also mit deutlich mehr Gepäck unterwegs.
  3. Wildzelten ist in Deutschland leider veboten, aber natürlich ist man hier absolut frei seinen Etappenlänge so zu wählen wie man gerade lust hat. Hat man noch Kpazitäten fährt man weiter, wenn nicht sucht man sich ein lauschiges Plätzchen und beendet seine Tagesetappe einfach früher.
  4. Warmshowers/Dachgeber/Couchsurfing oder wie die vielen Communitiys heißen. Sie beruhen auf dem Gegenseitgkeitsprinzip. Bedeutet bei Warmshowers zum Beispiel, das ich mich bereit erkläre Radfahrer aufzunehmen und im Gegenzug auf ein Weltweites Netz von anderen Radfahrern Zugriff habe, wo ich wegen einer Übernachtung anfragen kann. Muss nicht immer klappen, ist aber eine nette Abwechselung.

Ich für mich liebe das Zelten wegen der Unabhängigkeit. Habe aber auf meiner letzten Tour mit meinem Cousin Eric, sehr positive Erfahrungen mit Warmshowers gemacht. Für die Zukunft heißt das ich werde gern weiter Zelten wegen der Freiheit. Aber Warmshowers fand ich auch ganz spannend, wegen der unterschielichen Menschen die man kennen lernt und das ist nicht nur was für Warmduscher ;-).

Warmshowers

Cycling Family

der Name ist Programm nur diesmal sind zwei Cousins unterwegs. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Manchmal muss man Pläne verändern. Wenn Option A nicht möglich ist, ist es gut wenn man Plan B in der Tasche hat. Plan B war eine Tour von Haustür zu Haustür. Von Eric in Koblenz zu mir nach Detmold. Eine gut 500 Km lange Strecke am Rhein lang bis Wesel und dann an der Lippe lang Richtung Detmold. Übernachten wollten wir im Zelt, sind dann aber von der WarmShowers Community sehr gur versorgt und beherbergt worden. Texte und Bilder gibt es hier und hier.

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Terra Triple

Wenn meine Zeit es erlaubt, was meistens im Winter ist, dann berate ich manchmal Freunde in Sachen Fahrrad. Dann mache ich weniger Kilometer und dann ist der Aufbau eines Rades, das man mit dem Fahrer zusammen entwickelt, ein sehr schöner Zeitvertreib. Man macht sich gemeinsam Gedanken über das Endprodukt, welche Felgen, Speichen, Reifen Bremsen und Schaltung soll verbaut werden. Was ist der Einsatzzweck, wie soll die Sitzpostion sein? In Zusammenarbeit mit Patria entstehen dann wirklich schöne Fahrräder. Wenn das ganze dann mit einer schönen Überraschung endet, denn das rote Rad wurde für eine Dame gebaut die nicht damit gerechnet hat (Überraschung des Ehemanns), dann macht sowas doppelt spaß. So ist mein Winterprojekt gewesen, drei Patria Terra aufzubauen. Mit 3 Rohloff Speedhub, schön im Chaniglider verpackt, die Rahmen sind Riementauglich, wenn man möchte. Gebremst wird mit Magura HS33 und Gepäck wird mit Tubus oder Racktime tranportiert. Schutzbleche sind entweder von SKS oder von Gilles Berthoud. Ein schönes Ergebnis und wenn es dann hoffenlich bald ein wenig wärmer wird, dann macht das fahren umso mehr spaß.  Wobei die Bikes auch für den Ganzjahreseinsatz sehr gut geignet sind.

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Das Wetter um Ostern rum,

kann ja sehr unterschiedlich sein. Manchmal ist es schon sehr schön warm, Ostern-20192 manchmal ist es dann aber auch noch kalt wie im Winter. Auf meiner gestrigen Tour zum preußischen Velmerstot, kam schon fast ein wenig das Winterwonderland durch als es anfing zu schneien ;-). Ostern-20191 Das Bike ist mein Ersatz für mein Fully und die Fahrten im Gelände und ich werde es hier bei Gelgenheit einmal vorstellen.

Sponsoring

Es gibt Menschen die denken, das Sponsoring eine angenehme Sache ist. Da gibt es Firmen die so begeistert sind, das sie einem was schenken und im besten Fall noch Geld geben. Sponsoring hat aber nicht nur eine Nehmen- Seite, sondern auch eine Geben-Seite. Ich habe mich persönlich sehr gefreut auch einmal etwas zurückgeben zu können. Als Patria angefragt hat, ob ich beim Video  für den neuen Patria Film mitmachen würde. Es war ein interessanter Tag und man konnte das Team das die Räder baut, ein wenig besser kennen lernen. Außerdem habe ich einen Einblick in Produktion und Montage bekommen. Aktuell hat Patria auch die Homepage überarbeitet. Video und Homepage kann man hier sehen

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