Thomas

Pläne für den Sommer

Diesen Sommer werden wir zuerst einen Teil des Tauernradweges unter die Reifen nehmen.

Danach erfülle ich mir den  Traum von einer Alpenüberquerung, da Lydia und die Jungs, die Berge nicht so lieben werde ich dann von Füssen bis zum Gardasee alleine fahren, auf der Via Claudia Augusta.

Mal schauen ob das klappt, nachdem Texas schon ins Wassergefallen ist. Wir werden sehen.

via_claudia_augusta

Es gibt sachen die Klappen,

andere wiederum nicht. Was nicht geklappt hat ist der Texastrip. Viel Vorbereitung für nichts. Der Hauptgrund dafür war eine Sehnenscheidentzündung im rechten Handgelenk. Was sich aber im nachhinein als Segen herausstellte. Weil nämlich der Flug nach Corpus gestrichen wurde, ich mein Gepäck nach der Umbuchung erst Sonntagabend (4Tage später) wieder gesehen habe, und weil das Wetter eher für Kanu und Schwimmweste, denn zum Radfahren getaugt hätte. So habe ich das Geld für den Radtransport gespart was dann wenigstens ein Stückweit sein gutes hat und es bleibt die Chance es bei der nächsten Gelegeheit einfach nochmal zu versuchen.

Das einzige was dann kurzfristg noch umsetbar war, war eine kurze MTB Tour. Die aber sehr stark davon geprägt war die Laufräder vom Matsch zu befreien.War aber trotzdem schön.

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Die Vorbereitungen

für einen 2-3 Tage Trip in Texas laufen. Ich habe eigentlich eher selten im Ausland Termine, aber dieses Jahr werde ich 14 Tage in Texas sein. Von denen ich dann 3 Tage nutze, um dort mit dem Rad unterwegs zu sein. Mal ohne Lydia, die Jungs und Diego, eine Soloradtour habe ich ewig nicht gemacht. Es ist keine neue aber doch mittlerweile eine ungewohnte Erfahrung, auf jeden Fall spannend. Man weiß ja nie ob das Gepäck zeitgleich mit einem am Flughafen ankommt. Einen Tag Puffer habe ich eingeplant, mal schauen ob das was wird.

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Mit dem Patria Terra

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durch den Winter. Radfahren im Winter, hat so seine eigenen Herausforderungen. Gut wenn man ein Bike hat, das bei so einem Wetter keine Zicken macht. Spikereifen, Patria Terra, Magura MT4, Rohloff Speedhub, extra lange SKS Bluemells und natürlich eine wasserdichte Packtasche von Vaude. Alles bewährt und schon seit mehreren Wintern im Einsatz. Produkte die sich bewährt haben, bleiben eigentlich am Rad. Warum sollte man das auch verändern? Auch der Hebie Chainglider hatte sich im Winter gut gemacht. Die Kette war geschützt und musste deutlich weniger geölt werden. Eigentlich ein gutes Produkt. Aber das Bessere ist des Guten Feind sagt man. Nach gut 600km mit dem Gatesriemen ist das erste Fazit, den möchte ich eigentlich im ganz Jahresbetrieb nicht wieder gegen die Kette zurück tauschen. Zum Riemen gibt es eigentlich nichts zu sagen. Weil er bis dato sehr unauffällig ist und keinen Ärger macht. Also Radfahren ohne viele Pflegeintervalle macht gerade im Winter spaß, wenn es draußen so usselig ist.

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Wie sich der Riemen so weiter schlägt, werden wir sehen. 600Km reichen gerade für ein erstes Fazit. Aber das ist wie schon geschrieben durchweg positiv.

Im Winter

und bei Regen, sind es manchmal die kleinen Sachen, die einem das Leben leichter machen. Nachdem ich auf den Ledersattel umgestiegen bin, musste natürlich ein Sattelüberzug her, wenn draußen mal wieder Shidwedder ist.

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Vaude hat da etwas sehr praktisches im Angebot. Den Raincover für den Ledersattel oder auch den normalen Sattel. Die Kordel habe ich am Sattelgestell befestigt, so geht das Ding nicht verloren. Wenn die Regenhülle nicht gebraucht wird, verschwindet diese einfach unter dem Sattel.

Vaude Raincover03

Vaude Aqua Back Plus

Dieses Jahr haben Lydia und ich auf dem Emsradweg mal getestet, ob wir nicht auch genug Gepäck mitbekommen, wenn wir den BoB zu Hause lassen. Kurz vor dem Trip haben wir noch einmal in die Vaude Aqua Back Plus investiert und sind dann mit 4 großen Packtaschen unterwegs gewesen. Das ging wunderbar zumal die Außentaschen der Aqua Back Plus genau groß genug für unsere leichte Regenkleidung von Vaude ist. Man kann sagen für eine Sommertour mit kurzer Radbekleidung eine gute Alternative. Wenn man aber z.B. in Schottland unterwegs wäre, über einen längeren Zeitraum, würden wir den BoB auf jeden Fall wieder ans Bike hängen.

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Patria Terra Hardwareupdate

Heutzutage gibt es ja für alles Updates. Seit langem habe ich mich mit dem Thema Riemenantrieb beschäftigt. Das WWW durchstöbert nach Für und Wider. Es gibt Radfahrer die mit einem Riemenantrieb schon um die Welt gefahren sind. Irgendwann kommt man dann an den Punkt, wo man für sich herausfinden will, ist das was für mich oder nicht. Bei einer anderen Marke hätte ich einen neuen Rahmen gebraucht. Bei Patria kann man das nachrüsten lassen (updaten). Bedeutet das man den Rahmen entlacken, Sitzstrebenkupplung einbauen, Rahmen wieder lackieren muss und wie in meinem Fall, kann man dann noch ein Paar Gewindeösen in den Rahmen einlöten lassen.

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Ob der Gates Carbon Drive jetzt was für mich ist oder nicht, kann ich natürlich noch nicht sagen. Aber das Bike ist fertig aufgebaut und der Winter steht vor der Tür. Der Antrieb wird dann im Alltagseinsatz in allen 4 Jahreszeiten zeigen können was er taugt. Heutzutage würde ich jedem empfehlen seinen Patria (Terra) Rahmen gleich mit der Sitzstrebenkupplung zu kaufen, so sind alle Optionen offen.

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Welcher Kettenschmierstoff

Eine Frage die sich bestimmt der ein oder andere stellt ist, womit schmiere ich meine Kette? Wir haben sozusagen unser Öl unter extrem Bedingungen getestet und es hat sich sehr bewährt. Wir waren ja mit unserem Tandem und einem Wohnmobil in Schottland für 3,5 Wochen unterwegs. Bekanntlich ist ja das Wetter in Schottland sehr durchwachsen. Wir hatten Nachts häufig starken Regen und das Tandem stand immer draußen auf dem Träger.

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Zwischendurch sind wir damit natürlich auch noch gefahren. Nach diesem langen Zeitraum war kein Quietschen und trocken laufen der Kette zu hören. Unsere Kette lief immer noch gut und geschmeidig. Natürlich hat sich unser Öl auch im ganz Jahreseinsatz bewehrt. Bei unserer Vorliebe für die Rohloffnabe liegt es natürlich nah das wir auch das Rohloff Öl mal ausprobieren.  Mit diesem Öl habe ich über viele Jahre nur gute Erfahrungen gemacht. Gibt es keine Nachteile? Der einzige Nachteil, so man ihn einen Nachteil nennen will, ist das wenn ein Öl gut an der Kette haftet dann haftet natürlich auch Schmutz und was sonst noch so auf die Kette geschleudert  wird gut an dem Öl. Aber da ist uns die gute Schmierung schon wichtiger.

Ein Tipp für die Reise. Leider schließt die Flasche nicht dicht und es kann Öl austreten. Wir legen immer eine Folie zwischen Flasche und Verschluss dann ist auch das kein Problem mehr.

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Wenn das Wetter

gut ist und Lydia und ich Zeit haben nutzen wir das gern für einen Kurztrip vor der Haustür. Was in diesem Fall der Emsradweg war. Einen Bericht zu der Tour gibt es hier. Wir waren 4 Tage unterwegs und die Herausforderung war, einmal das Gepäck ohne Anhänger zu transportieren. Was uns gelungen ist, aber im Vorfeld bedeutete oft aus und wieder einzupacken und sich von dem ein oder anderen Ausrüstungsgegenstand zu trennen. Hat aber funktioniert trotz der kompletten Campingausrüstung ;-).

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Der Bericht

über die wenn auch kurze Orkneytour ist fertig. Und kann hier nachgelesen werden.

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Bauchgefühl

Wenn wir als Familie zusammen aufs Rad steigen. Ist uns immer eine Sache wichtig. Das ganze soll Spaß machen. Wenn wir mal nass werden, oder uns der Wind ein wenig entgegen pustet, kommen wir damit klar. Aber der Feind des Radfahrers ist ja nicht der Regen, sondern der Wind. Wir stehen oben an der Fähre zu den Orkneys aber diesmal ohne unsere Jungs. Unser Bauchgefühl sagt uns, das wir besser mit Lydia alleine fahren. Die Jungs lassen wir auf dem Campingplatz. Denn was uns erwartet, erfordert die richtige mentale Einstellung. Die hätten Marco und Timo mitgebracht. Aber Nico ist immer schwer zu motivieren und Fabio wäre absolut am Limit gewesen. Die Orkneys sind kein einfaches Terrain und der Wind drückt uns mit 50-70 Stundenkilometer die Hügel runter, die wir ja auch noch hoch müssen und die bis 9% Steigung haben. Wir müssen uns selbst zu zweit kräftig dagegen stemmen bis es spät abends dann erträglicher wird. Wir hoffen das es den nächsten Tag besser ist und wir von Rückenwind profitieren können. Aber als wir zurück zur Fähre fahren haben wir wieder Gegenwind und das nicht zu knapp. Näheres gibt es dann demnächst in einem Bericht. Aber manchmal ist es doch gut auf seinen Bauch zu hören.schottland_201501

 

Die Tour auf die Insel Lewis

mussten wir leider canceln. Als wir am 27.07.2015 in Ullapol ankommen sind wir uns nicht sicher ob Lydias Knie den Belastungen einer Radtour stand hält. Zusätzlich nimmt uns das Wetter die Entscheidung ab. Es ist selbst für schottische Verhältnisse schlecht. Das beste was wir bekommen können ist Nieselregen kombiniert mit Sturm und stark Regen. Es sind also nicht die typischen Schauer, die mehrmals am Tag durchziehen sondern, Dauerregen im Sturmtief, nichts was uns dazu verleiten würde viel Geld für die Fähre zu bezahlen, um uns dann durch Wind und Sturm zu quälen. Zeit um auf etwas besseres Wetter zu warten haben wir leider auch nicht. Das Geld haben wir dann in Fish und Chips bei Chipys in Ullapol umgesetzt, um uns ein wenig zu trösten. Der Trip zum Cape Wrast klappt am nächsten Tag, dann auch nicht weil die kleinen Fischerboote zu kurz sind um unser Santostandem zu transportieren  :-(.schottland_201503

Wir sind auch gut zu Fuß

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das dachten wir zumindest als wir den höchsten Berg Großbritanniens und natürlich auch Schottlands mit 1344 m bestiegen haben. Den Aufstieg haben wir wirklich super geschafft. auf dem Gipfel konnten wir unsere guten Vaude Regenjacken gut gebrauchen ;-). Beim Abstieg hat Lydia aber solch starke Knieprobleme bekommen, das wir sie fast hätten tragen müssen. Nun müssen wir schauen was sich von unseren Radtouren in Schottland umsetzen lässt.

Schottland zweiter Versuch

Am Sonntag nehmen wir den zweiten Anlauf für unsere Schottlandreise. Wir sind guter Hoffnung, dass dieses Jahr auch alles klappen wird. Leider ist unser Zeitfenster nicht so groß wie letztes Jahr, so dass wir nicht genau wissen wo und wie wir genau biken werden. Ideen und Vorstellungen gibt es, wir schauen was wir davon umsetzen können. Die Tendenz geht zum Inselhopping Orkney und Lewis. But time will tell.

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Rohloff versus Pinion

In der Trekkingbike 3/15 ist die Königsklasse der Getrieberäder verglichen worden und eigentlich hatte ich mir erhofft das da beide Systeme in vielen Bereichen verglichen werden. Was ich ein wenig vermisst habe ist, das man sich auch einmal zu der Frage äußert was wäre wenn, z.B. bei einem Totalausfall? Mit welchem System kann man weiter fahren oder eben auch nicht? Auf der Rohloffseite gibt hier einen Bericht über jemanden der es geschafft hat 4 Rohloffnaben zu zerstören, was man durchaus hinbekommen kann, wenn man die Anweisungen der Gebrauchsanleitung missachtet. Was ich interressant finde ist, das Stefan Herb trotz eines Totalausfalls der Nabe, weiter Reisen konnte. Näheres entnehmt bitte dem Artikel. Aus meiner Sicht ist ein entscheidender Vorteil der Speedhub das man z.B. bei einem Patria Terra mit dem entsprechenden Ausfallenden auch jederzeit eine Kettenschaltung verbauen könnte. Was zwar nicht das Ziel ist wenn man sich so eine Nabe kauft, aber doch ein Vorteil wenn das passiert womit man bei einer Rohloff eigentlich nicht rechnet. Bei dem Pinonsystem wäre dann Ende Gelände, denn da müsste man dann von China aus das System einsenden oder durch ein neues Ersetzen. Das ist ein Grund mit warum wir weiter an der Rohloff festhalten. Wir haben unsere Naben schon über 25000 km bewegt ohne Defekte, aber auch bei regelmäßiger Wartung. Der Rekord liegt bei 250000 Km mal eben das 10 Fache von unserer Km Leistung ;-).

Das bessere Übersetzungsverhältnis bekommt mit der Rohloffnabe hin, hier zwei Optionen mit denen man deutlich über die 526% Gesamtkapazität kommt:

  1. Doppelkettenblatt Vorne mit 48/33 und 15er Ritzel, das sind 17 echte Gänge und 756% Gesamtkapazität (Radgröße 26″) Entfaltung 1.27 bis 9.74
  2. In Kombination mit dem Schlumpfspeedrive bei Schlumpf-Kettenblatt 34 Ritzel 17 Zähne wäre eine Gesamtkapazität von 868% mit 18 echten Gängen bei einer Entfaltung von 1.18 bis 10.19 Radumfang 2.10/26″ (kann man hier berechnen) bei dieser Kombi wäre sogar ein Gates Riemenantrieb möglich (Schlumpf rät zwar davon ab aber es wäre theoretisch möglich, so Gates denn eine so kleine Riemenscheibe anbieten würde. Was aber leider nicht der Fall ist :-(.

Also gehört aus unserer Sicht nach wie vor eine Rohloff ans Reiserad, aber auch das ist wie bei vielen Sachen unsere individuelle Sichtweise. Aber durchaus ein Aspekt, den wir wichtig finden wen man sich für ein System entscheidet.

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Wie geht es weiter mit der CF?

Das Projekt Cycling Family ist ja eines, dass schon über 10 Jahre läuft und es ist natürlich nicht so einfach die Begeisterung dauerhaft hoch zu halten. Dieses Jahr werden wir in Schottland unterwegs sein, und es zeichnet sich ab, das Marco und Timo in Zukunft ihre eigenen Wege gehen. Vielleicht werden sie die ein oder andere Tour noch einmal begleiten aber Jungs/Männer in dem Alter (18 und 20) mach dann irgendwann ihr eigenes Ding. Was auch ein ganz normaler Prozess ist. Wenn sich dann solche Veränderungen ergeben, dann stellt sich immer die Frage wie kann es weiter gehen und wird es weiter gehen. Dann tun sich auf einmal ganz neue Blickwinkel auf. So wie es im Moment aussieht, besteht wohl die Chance das sich Nico und Fabio auf unserem alten Tandem zusammen tun. Das hat sich neulich auf einem kurz Urlaub rund um den Diemelsee ergeben, das wäre dann unsere absolute Ideallösung. Denn Fabio ist noch nicht so kräftig, das er das Tempo von Nico mitfahren könnte. But Time will tell.

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15 Jahre Unterwegs mit Magura

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Im Jahr 2000 haben wir unser Cannondale Tandem gekauft. Unser 3 Sohn Nico, im März geboren, ist dann auf dem Verkaufstresen im Fahrradgeschäft (an einem Sonntag aber nicht weitersagen) gewickelt worden. An diesem Tandem ist unsere erste Magura HS33 verbaut worden. Die heute immer noch im Dienst ist und absolut problemlos funktioniert. Danach kam dann 2009 die Zusammenarbeit mit Magura und viele Bremsen aus dem Maguraprogramm sind bei uns montiert wobei die HS33 in unserer Fahrradflotte dominiert. Magura HS33, HS66 kombniert mit der HS 33, HS 11 und MT4. Wir sind mit Maguras schon über 30000km gefahren, wenn nicht mehr und würden jederzeit wieder auf diese Bremsen setzen. Jetzt wird sich der ein oder andere Fragen, ,gab es denn in den 15 Jahren keine Probleme mit dem System? Wir können sagen, so gut wie keine. Es gab eine Undichtigkeit an einer HS33 die aber der Magura Service innerhalb von 48h Stunden repariert hat. Da höre ich jetzt schon die Einwände, wenn mir das aber mitten in der Pampa passiert, dann stehe ich da. Den Leuten empfehlen wir das Entlüftungsset. Ja und wenn das Problem sich damit nicht aus der Welt schaffen lässt? Tja dann, baust du dir kurzfristig eine V- Break dran fährst in die nächste größere Stadt und lässt das dort reparieren. Aber den V-Break Fans sei gesagt auch die Federn an der V-Break sind schon dem ein oder anderen Biker gebrochen und dann steht man auch da. Fazit für uns ist, wir haben unser Bremssystem gefunden und darum werden wir der HS33 oder der MT4 auch die nächsten 15 Jahre treu bleiben .

Sattelgeschichte

Das Thema Sattel ist ein sehr individuelles, oder anders gesagt jeder Hintern ist anders. Es geht nicht darum einen Sattel nach irgendwelchen Testergebnissen auszuwählen. Das kann funktionieren, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht klappen muss. Es geht darum welches ist der beste Sattel für mich und meine Sitzposition auf dem Bike.

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Meine persönliche Sattelgeschichte fing mit einem Selle Italia Tri Matic an. War aber nur für Kurzstrecken geeignet, danach gab es dann die üblichen Sitzbeschwerden. Dann habe ich Testergebnisse in diversen Radmagazinen gewälzt, dort war der SQ Lab 602, der Testsieger. Den habe ich gekauft und versucht darauf zu fahren. Der musste doch gut sein, der war doch der Testsieger. Pustekuchen der war nichts für meinen Allerwertesten. Dann bin ich sehr lange Jahre mit dem Sportourer FLX glücklich gewesen. Den Sattel habe ich viele Tausend KM gefahren. Das einzige Manko war das er schnell kaputt ging. Schnell meint nach so ca. 2-3 Jahren. Da der Sattel nicht sehr teuer ist, ist das eigentlich kein Argument gegen ihn. Aber als ich mit einem Freund am Nordkap war, ist mir ein Stück von der Polsterung einfach heraus gebrochen. Also generell ein guter Sattel aber für die Radreise war er mir nicht stabil genug. Dann habe ich das WWW nach einer alternative durchsucht und bin beim Ledersattel gelandet. Wenn der nach 1000-1500Km eingeritten ist, ist der noch besser als mein FLX. Das haben Druckmessungen ergeben. Robust ist der Sattel auch. Aber wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten. Ein Leder Sattel braucht Pflege. Einfetten, nachspannen und eine Regenhaube gehört auch mit ins Bordgepäck.  Aktuell fahre ich den Brooks B17 und der hat sich auf der letzten Tour 300 Km in drei Tagen sehr bewährt.

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Stromversorgung auf Tour

So sieht die Ausrüstung für unsere Stromversorgung auf Tour aus. Das wichtigste ist der Nabendynamo, da setzen wir auf den SON Nabendynamo der versorgt dann folgendes mit Strom:

  • Das E-Werk von Busch und Müller
  • Swisscharger Powerbank XL-33
  • Garmin GPS

Tipps gibt es hier:

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Modifikation Kettenspanner Santos Tandem

Ich war mit der Möglichkeit die Synchronkette am Tandem zu spannen, bis jetzt zufrieden. Die Kette ließ sich einfach spannen und meine Sitzposition, bzw. die Tretlagerposition blieben unverändert. Nur leider hat dieses System nur 1500 Km gehalten. Was wohl damit zu tun hatte das die Schläge der Kette ungedämpft auf das kleine Schaltungsröllchen auf trafen.

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Nun ist die Winterzeit dafür genutzt worden um eine bessere Lösung zu finden. Ich habe  eine Aufnahme bauen lassen, die den NC-17 Tensioner Stinger mit einem Rohloff Down Hill Kettenspanner verbindet. Damit ist es möglich die Schläge der Kette abzudämpfen. Es ist immer von Vorteil, wenn man Standartteile verbaut so ist die Ersatzteilbeschaffung unproblematisch.

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