Mein Patria Trail Graveller

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Ich für mich mag Fahrräder die nicht nur einen Einsatzzweck abdecken, sondern eine gewissen Vielseitigkeit haben. Heute geht es um mein Patria-Rahmen-Update und die unterschiedlichen Einsatzwecke die ich mit dem Rad abdecken kann. Man könnte hier auch von der Eierlegenden Wollmilchsau sprechen.

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1. Hardtail mit Rennlenker (Salsa Cow Chipper) und Schwalbe Nobby Nic. Ich könnte auch einen geraden Lenker fahren mit längerem Vorbau. Aber aktuell mag ich den Rennlenker sehr. Wenn man wie ich, kaum verblockte Pfade fährt, sondern eher auf Waldwegen unterwegs ist, geht das mit dem Rennlenker inordnung . Wenn man aber auf vielen engen und verwinkelten Singeltrails unterwegs ist, dann würde ich wohl eher einen Flatbar montieren.

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2.Graveller ungefedert. Hier kombiniere ich den Patria Rahmen mit einer Surly ECR Gabel und einem Conti Speed King. Ein sehr leichter 2,2″ breiter Reifen. Mit dem ist man auf Gravelroads sehr komfortabel unterwegs und er lässt sich dementsprechend schnell beschleunigen. Der Umbau der Gabel ist in weniger als 20 Minuten erledigt. Der Rahmen und die Gabel haben verschiedene Gewindeösen, so das man hier Anythingcages befestigen kann, um noch zusätzlich Gepäck am Rahmen befestigen zu können.

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3 Bikepacker. Man kann hier diverse Taschen am Rahmen befestigen. Die Anythingcages am Hinterbau ermöglichen es hier noch z.B. eine Schlafmatte und ein Kopfkissen zu transportieren. An der Federgabel kann man mit den neuen Vaude Trailmulti sogar noch zusätzlich Gepäck mitnehmen. Auch Schutzbleche und Ständer kann man montieren wenn man das möchte. Vieles kann, nichts muss. Die aktuellen Felgen sind für ein Systemgeicht von 120 Kg zugelassen. Ansonsten könnte man an dem Rahmen, auch Gepäckträger montieren. Müsste sich dann nur an die Zuladungungsgrenze halten. Ich kann an dem Rahmen viel befestigen und viel mitnehmen. Aber je nach angestrebter Reisegeschwindgkeit eben auch nur Lenkerrolle und Sattetasche mitnehmen und mich dann dafür entscheiden schnell und leicht unterwegs zu sein.

Was ich an dem Rahmen super finde, ist das er viele Optionen offen lässt. Er ist so zu sagen ein Triathlet. Spezialisten, wie MTB oder Rennrad sind für einen Einsatzzweck gebaut und können diese eine Sache gut meistern, schnell im Gelände oder schnell auf der Straße. Was ich mag ist die Vielseitigkeit, meistens werde ich das Rad mit Federgabel im Wald nutzen, zeitweise als Gravelbike selten mal Bikepacking. Erspart mir den Kauf von 2 Rädern. Bikepacking ist ja grundsätzlich sowohl mit dem MTB, als auch mit dem Rennrad möglich. Wobei man beim Rennrad schon sehr das Systemgewicht im Auge behalten muss. Bei ultraleichten Rennrädern ist da manchmal bei 80 Kg schluss. Wenn ich da mit meinen 77kg drauf platznehme und dann noch 2 Trinkflaschen mitnehme, ist das Bike dann schon fast überladen ;-).