Bauchgefühl

Wenn wir als Familie zusammen aufs Rad steigen. Ist uns immer eine Sache wichtig. Das ganze soll Spaß machen. Wenn wir mal nass werden, oder uns der Wind ein wenig entgegen pustet, kommen wir damit klar. Aber der Feind des Radfahrers ist ja nicht der Regen, sondern der Wind. Wir stehen oben an der Fähre zu den Orkneys aber diesmal ohne unsere Jungs. Unser Bauchgefühl sagt uns, das wir besser mit Lydia alleine fahren. Die Jungs lassen wir auf dem Campingplatz. Denn was uns erwartet, erfordert die richtige mentale Einstellung. Die hätten Marco und Timo mitgebracht. Aber Nico ist immer schwer zu motivieren und Fabio wäre absolut am Limit gewesen. Die Orkneys sind kein einfaches Terrain und der Wind drückt uns mit 50-70 Stundenkilometer die Hügel runter, die wir ja auch noch hoch müssen und die bis 9% Steigung haben. Wir müssen uns selbst zu zweit kräftig dagegen stemmen bis es spät abends dann erträglicher wird. Wir hoffen das es den nächsten Tag besser ist und wir von Rückenwind profitieren können. Aber als wir zurück zur Fähre fahren haben wir wieder Gegenwind und das nicht zu knapp. Näheres gibt es dann demnächst in einem Bericht. Aber manchmal ist es doch gut auf seinen Bauch zu hören.schottland_201501