{"id":296,"date":"2013-07-17T20:52:08","date_gmt":"2013-07-17T18:52:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/?page_id=296"},"modified":"2014-02-02T16:50:09","modified_gmt":"2014-02-02T14:50:09","slug":"die-grose-tour-norwegen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/?page_id=296","title":{"rendered":"Norwegen  2010"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong><a name=\"oben\"><\/a>NSCR 2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong> 15.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><\/strong>Ankunft am Flughafen Frankfurt, wir m\u00fcssen die Fahrr\u00e4der vom Parkplatz bis zum Check in tragen bei 4 Fahrradkartons + der gro\u00dfen Kiste mit dem Tandem, bin ich froh das mein Neffe, der uns zum Flughafen bringt mit ist. Gemeinsam tragen wir alles zum Schalter und checken ein. Nur unseren Hund Diego bringen wir mit seiner Kiste zum Schluss weg, damit die Zeit in seiner Box f\u00fcr ihn so kurz wie m\u00f6glich ist. An der Sicherheitskontrolle wird dann auch mein Taschenmesser wieder gefunden, ich hatte mich die ganze Zeit gefragt wo ich das wohl verstaut habe und es findet sich leider in meiner G\u00fcrteltasche wieder, wo die P\u00e4sse und Flugscheine drin sind. Meine Jungs finden es lustig, denn wer hat wohl vorher immer gepredigt das Taschenmesser nicht ins Bordgep\u00e4ck sollen?<br \/>\nAls wir dann durch einen langen Gang bis zu unserem Flieger gelaufen sind, staunen wir nicht schlecht als dort nur eine kleine Maschine ist.<strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Unser SAS Flieger \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_00.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><\/strong> Bei der Buchung hatte man uns gesagt, wir m\u00fcssen extra von Frankfurt fliegen weil nur von dort die gro\u00dfen Maschinen starten. Geblieben ist wegen fehlender Nachfrage nur ein Flieger mit Pro Reihe 6 Sitzen. Als ich dann die kleine T\u00fcr sehe frage ich mich ob da wohl die Kisten mit unseren R\u00e4dern rein passen. Aber wir heben ab und kommen incl. Gep\u00e4ck gut bis Kopenhagen. Dort haben wir 1 Stunde Aufenthalt, bis es weiter geht. Als wir dann in unsere Maschine d\u00fcrfen ist diese noch schmaler geworden es bleiben nur noch 5 Sitzpl\u00e4tze pro Reihe. Aber es geht los, der Pilot l\u00e4sst die Motoren warm laufen, als Timo pl\u00f6tzlich sagt:\u201c Du Papa ich glaub da liegen noch 2 Kisten mit unseren R\u00e4dern\u201c. Ein Blick aus dem Fenster best\u00e4tigt es, da liegen eine geknickte Tandemkiste und noch eins unserer R\u00e4der.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"2 Bikes bleiben unplanm\u00e4\u00dfig in Kopenhagen :-(\" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_01.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>Leicht panisch gehe ich zum Stewart und erkl\u00e4re ihm, dass noch ein Teil unseres Gep\u00e4cks drau\u00dfen liegt. Aber er beruhigt mich und sagt, ich solle mir keine Sorgen machen es w\u00fcrde alles mitgenommen.Kurze Zeit sp\u00e4ter hebt der Flieger ab, aber ohne unsere 2 fehlenden Kartons. Jetzt gibt es nat\u00fcrlich eine hei\u00dfe Diskussion im Flieger und ich bin stocksauer. Aber das Kabinenpersonal versorgt uns erst einmal kostenlos mit Getr\u00e4nken. Auf Englisch erkl\u00e4re ich das wir nun in Bergen gar nichts machen k\u00f6nnen weil unser Gep\u00e4ck (Tandem, Timos Rad + Schlafs\u00e4cke und kleines Zelt) unvollst\u00e4ndig ist und wir \u00fcberhaupt nicht wissen wo wir nun hin sollen. Ich erz\u00e4hle von unserer geplanten Tour und erkl\u00e4re das wenn man einen Wanderurlaub machen will und man h\u00e4tte in Bergen nur ein Bein, das in etwa vergleichbar ist mit unserer Situation. Na ja, der Stewart hat einsehen und man legt sich m\u00e4chtig ins Zeug um uns zu beruhigen. Am Airport Bergen angekommen best\u00e4tigt sich was wir gesagt haben. Es gibt noch etliche Diskussionen mit dem Personal von SAS, aber ich nutze die Gelegenheit um Diegos Tansportbox auf Kosten von SAS nach Deutschland schicken zu lassen, denn die h\u00e4tten wir sonst am Flughafen stehen lassen m\u00fcssen. Dann nach langem Palaver entschlie\u00dft man sich uns f\u00fcr eine Nacht im Hotel unterzubringen was mit Hund aber auch nicht so einfach wird, aber schlie\u00dflich doch gelingt. Wir m\u00fcssen ins Raucherzimer obwohl weder Diego noch wir rauchen.Mitten in der Nacht bringt man uns mit dem Taxi zum Hotel wo wir gegen 0.00 Uhr ersch\u00f6pft ins Bett fallen.<strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Wegen fehlendem Gep\u00e4ck d\u00fcrfen wir auf Kosten von SAS die erste Nacht ins Hotel\" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_02.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<strong>16.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Um 0.30 Uhr klingelt das Telefon Custom Office wir h\u00e4tten vergessen Diego beim Veterin\u00e4r vor zu stellen. Alles reden n\u00fctzt nichts, man sagt mir ganz unmissverst\u00e4ndlich dass wenn ich nicht sofort zum Flughafen zur\u00fcck k\u00e4me man mich mit der Polizei hohlen lassen w\u00fcrde.<br \/>\nAlso wieder anziehen Hund nehmen Taxi bestellen und zur\u00fcck zum Airport, nat\u00fcrlich war alles O.K. aber die Leute hier haben auch ihre Vorschriften, obwohl uns keiner informiert hat wo wir hin m\u00fcssen mit unserem Vierbeiner und wir genau beim Veterin\u00e4r vor der offenen T\u00fcr her gegangen sind. Gegen 1.15 Uhr falle ich todm\u00fcde ins Bett. Aber nat\u00fcrlich gehen einem dann noch die schlimmsten Sachen durch den Kopf, was wenn das Tandem kaputt ist oder irgendetwas fehlt als ich dann aufwache, kommt es mir vor als ob ich h\u00f6chstens 3 Std. geschlafen habe. Morgens werden wir nach all den Strapazen mit einem f\u00fcrstlichen Fr\u00fchst\u00fccksb\u00fcffet entsch\u00e4digt und als wir unsere Zimmer ger\u00e4umt haben und auf das Taxi warten, bekommt Diego erst mal von der Empfangsdame reichlich Streicheleinheiten.<br \/>\nDer Tag heute scheint besser zu Starten als der letzte geendet hat, den unser Taxifahrer spricht flie\u00dfend Deutsch, Lydia fragt ob er nicht f\u00fcr uns dolmetschen k\u00f6nnte was er auch spontan \u00fcbernimmt. F\u00fcr uns ist die Kommunikation nun viel einfacher und wir erfahren dass unsere R\u00e4der um 9.30 Uhr am Flughafen sein werden.<br \/>\nUnd tats\u00e4chlich werden unsere Kisten, etwas sp\u00e4ter durch die T\u00fcr in die Gep\u00e4ckausgabe gebracht. Als erstes schauen wir nach ob das Tandem heile ist oder etwas fehlt weil die Kisten ziemlich durchgeweicht sind. Aber es ist alles O.K.und bis auf zwei St\u00e4nderf\u00fc\u00dfe fehlt nichts. Was nach der Aktion ein zu verschmerzender Verlust ist. Also kann es jetzt endlich los gehen.\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Die R\u00e4der werden startklar gemacht  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_03.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong> <\/strong>Die Bikes werden fahrfertig gemacht und gegen 12.00 Uhr geht es endlich los. Zuerst f\u00fcllen wir unsere leeren Brennstoff-flaschen, dann kaufen wir das was wir an Lebensmitteln brauchen und dann geht es weiter zur Dyreklinik, so hei\u00dft Tierarzt auf Norwegisch. Dort muss Diego noch einmal entwurmt werden. Aber die Tier\u00e4rztin mit ihrer Leberwurst an den H\u00e4nden und der Entwurmungstablette wird von unserem Hund kaum eines Blickes gew\u00fcrdigt, was die \u00c4rztin mit einem:\u201cOh he is very sceptic\u201c kommentiert. Da muss dann schon sein liebes Frauchen ran und dann ist auch diese Kuh vom Eis. Jetzt m\u00fcssen wir nur noch den Campingplatz finden und die Tier\u00e4rztin und ihre Sprechstundenhilfe schicken uns den n\u00e4chsten Berg hoch. Hier ist das erste Mal schieben angesagt. Oben angekommen treffen wir einen \u00e4lteren Herrn der trotz des einsetzenden Regens ohne Regenjacke unterwegs ist. Bei ihm erkundigen wir uns nach dem Weg und er sagt eigentlich h\u00e4tten wir uns diesen Anstieg sparen k\u00f6nnen. Aber dann macht er etwas ganz wunderbares, er sagt er h\u00e4tte so ein bisschen Zeit und k\u00f6nnte uns zum Campingplatz f\u00fchren <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Netter Norweger, bringt uns bei str\u00f6menden Regen zum Campingplatz \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_04.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong> <\/strong>und so bringt er uns auf einem H\u00f6henweg mit wenig Steigungen und einer Abfahrt bis kurz vor den Campingplatz den wir am fr\u00fchen Nachmittag erreichen er ist recht einfach liegt aber an einem sch\u00f6nen See<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Camping am See, endlich angekommen  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_05.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>Mittlerweile wird Bergen dem Ruf als Regenloch mehr als gerecht. Abends fahren Marco und ich noch einmal zum Supermarkt weil doch das ein oder andere fehlt dann kommen an diesem Tag doch so 36 Km zusammen und 292 HM.<\/p>\n<p><strong>17.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als wir aufwachen sch\u00fcttet es in Str\u00f6men. Morgens klingelt dann auf einmal mein Handy, es ist der Flughafen Langenhagen (Hannover) man wolle wissen, wo und wann man denn wem unser verlorengegangenes Gep\u00e4ckst\u00fcck bringen k\u00f6nnte. Wir geben die Telefonnummer meiner Mutter weiter die bei uns Haus und Hof h\u00fctet und einen Tag sp\u00e4ter ist Diegos Box wieder in Lippe. Am sp\u00e4ten Vormittag h\u00f6rt es dann vor\u00fcbergehend auf und wir packen unsere Sachen und sitzen gegen 11.30 Uhr auf den R\u00e4dern. Es werden wieder die Vorr\u00e4te erg\u00e4nzt und dann fahren wir von Bergen\/Nestun bis nach Langeneuen (ca. 14 Km vor Leirvik). Aus Bergen raus gibt es einen Anstieg der es mit unserem Gep\u00e4ck echt in sich hat, tja Bergen hei\u00dft ja wohl nicht umsonst Bergen.<strong> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Bergen hei\u00dft nicht umsonst Bergen und ist wie angek\u00fcndig ein Regenloch   \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_06.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><\/strong>Aber nach dem wir uns die Steigung hoch gek\u00e4mpft haben wartet auf der anderen Seite eine 15 km lange Talfahrt mittlerweile f\u00e4llt der Regen horizontal von Vorne und wir freuen uns das wir jetzt keinen Anstieg vor uns haben. Kurz vor Haljem fahren wir vom Radweg runter auf die E39 bis zum Hafen, das ist die k\u00fcrzeste Strecke und bei dem Regen ist man f\u00fcr die landschaftlichen Sch\u00f6nheiten sowieso nicht so empf\u00e4nglich. Abe pl\u00f6tzlich stehen wir dann vor dem ersten Tunnel und der ist auch noch f\u00fcr Radfahrer verboten, aber der Stand leider nicht auf unserer Karte. Was machen wir denn nun? In solchen Situationen halten wir dann Familienrat und wegen die Lage ab. Tunnell\u00e4nge 360m wir haben eine intakte Beleuchtung, Lampen gibt es auch im Tunnel und umdrehen kommt f\u00fcr uns eigentlich nicht in Frage und schon gar nicht bei so einem Sauwetter. Also fahren wir da durch und das klappt auch recht unproblematisch. Wir kommen schon ziemlich nass an der F\u00e4hre an, haben aber Gl\u00fcck weil wir gleich auf die F\u00e4hre k\u00f6nnen. Nur Hunde sind leider nicht willkommen in dem Aufenthaltsraum des Schiffes. Also gehe ich zur\u00fcck zu den R\u00e4dern und warte mit Diego drau\u00dfen. Der Wind pfeift durch die offene F\u00e4hre und so werden warme Sachen aus den Packtaschen geholt. Beim Warten komme ich mit einem Motorradfahrer ins Gespr\u00e4ch und man unterh\u00e4lt sich \u00fcber das woher und wohin. Als die F\u00e4hre angelegt hat, geht es h\u00fcgelig weiter bis zum Campingplatz. Als wir dort ankommen geht es zuerst zur Rezeption in Englisch m\u00f6chte ich uns anmelden, als der Besitzer in Deutsch sagt:\u201c Hey, pass auf das Du mir nicht das ganze Anmeldebuch nass tropfst\u201c. Ingo ist Deutscher und vor ein paar Jahren nach Norwegen ausgewandert. Er sagt ihr seid schon angek\u00fcndigt und wir ahnen, dass unser Biker schon einmal Bescheid gesagt hat. Wir checken ein und bekommen den Hinweis m\u00f6glichst sparsam mit dem Wasser zu sein. Zuerst halten wir das f\u00fcr einen Joke, aber Ingo erkl\u00e4rt uns, dass es im Fr\u00fchjahr eine lange Trockenzeit gab und die Brunnen durch den niedrigen Grundwasserspiegel noch nicht ausreichend gef\u00fcllt sind. Trotz unserer guten Regenkleidung von Vaude m\u00fcssen wir doch auf jeden Fall unsere nassen Radschuhe trocken bekommen. Also steht morgen schon der erste Ruhetag\/Trockentag an.<\/p>\n<p><strong>18.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Heute haben wir Gl\u00fcck das Wetter schenkt uns ein paar trockene Stunden\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Vaude Radschuhe m\u00fcssen auch mal trocknen \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_07.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong> <\/strong>bevor es mittags wieder anf\u00e4ngt zu gallern. Na ja auf jeden Fall sind unsere Sachen trocken und wir gehen ins www um einmal zu schauen wie sich das Wetter so entwickelt. Die Aussichten sind wenig berauschend und wir fragen Ingo nach Alternativen. Er erz\u00e4hlt uns, dass es in Leirvik eine Personenf\u00e4hre nach Stavanger gibt. Also werden wir etwas von unserer Route abweichen und werden ab Leirvik mit der F\u00e4hre \u00fcberbr\u00fccken um aus diesem Regenloch heraus zu kommen. Aber die Kids haben einen sch\u00f6nen Tag, die Gro\u00dfen \u00fcben sich im Hochleistungschillen und die Kurzen d\u00fcrfen ein paar gro\u00dfe Krebse halten die ein paar Angler gefangen haben.\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Wie f\u00fchlt sich so ein Meerestier an? \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_08.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><\/p>\n<p>\u00a0<strong>19.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wir haben uns entschieden heute bis Leirvik zu fahren und von dort die F\u00e4hre nach Stavanger zu nehmen um aus diesem Regenloch heraus zu kommen aber auch um mein rechtes Knie etwas zu entlasten das zurzeit leider nicht beschwerdefrei ist. Die Strecke bis Leirvik ist eine sch\u00f6ne, man hat links Aussicht auf ein paar Lachsfarmen und kommt an dem ein oder anderen Wasserfall vorbei. Auch ein Tunnel steht wieder auf dem Programm, aber diesmal unbeleuchtet<strong> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Unser erster Tunnel liegt hinter uns \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_09.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><\/strong>und um den n\u00e4chsten Tunnel wird der Radweg herum geleitet. Das Profil ist unver\u00e4ndert sehr h\u00fcgelig bis leicht bergig und manchmal w\u00e4re es leichter auf der Hauptstra\u00dfe zu fahren, um die man wegen der Landschaftlichen Sch\u00f6nheiten in K\u00fcstenn\u00e4he aber gern herum geleitet wird. Wir kommen gegen 13.00 Uhr in Leirvik an und m\u00fcssen, nach dem mehrere Einwohner gesagt haben eine F\u00e4hre nach Stavanger f\u00e4hrt nicht von hier, uns am Hafen direkt noch ein wenig durchfragen bis wir die Stelle finden wo man die \u00dcberfahrt buchen kann. Dann hei\u00dft es warten. Wir nutzen die Zeit zum Einkaufen und Ausruhen, denn die F\u00e4hre wird erst gegen 17.00 Uhr starten und um 20.30 Uhr in Stavanger ankommen. Am Hafen gibt es ein nettes Gespr\u00e4ch mit einem schon leicht angeheiterten Norweger. Er meint den Besuch am Preikestolen den sollten wir uns schenken, w\u00e4re zwar ganz nett aber die Geschichte Norwegens w\u00e4re doch an dieser oder jener Stelle zu besichtigen und viel wichtiger als diese \u00fcber 600m hohe Klippe. Aber Geschichte ist nun echt nicht das Ding unserer S\u00f6hne, denn im Moment haben sie Ferien und m\u00f6chten sich nicht mit der Historie welchen Landes auch immer besch\u00e4ftigen. Als die F\u00e4hre dann am Steg anlegt staunen wir nicht schlecht, <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Der Tideadmiral \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_10.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>als die Mannschaft uns verklickert das Fahrr\u00e4der \u00fcber die steile Treppe nach oben zu tragen seien ich blicke ungl\u00e4ubig auf unser voll bepacktes Tandem und weil noch andere Radfahrer aus Graz auf der gleichen F\u00e4hre sind, ist auf dem Oberdeck schnell der Stellplatz f\u00fcr Fahrr\u00e4der belegt<strong>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Ein gro\u00dfteil der Bikes und unser BOB Ibex m\u00fcssen wir auf das erste Deck tragen  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_11.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/> <\/strong>und das Tandem, Lydias und Timos Rad d\u00fcrfen doch unten stehen bleiben und werden gut vert\u00e4ut. Nur Diegos BoB muss abgekuppelt und nach oben gebracht werden, aber bei der Aktion fassen viele der Besatzung mit an, so ist das auch kein gro\u00dfes Problem. Dieser Katamaran ist ein schnelles Boot und Fabio hat viel Spa\u00df dabei in die Luft zu springen und sich durch den Fahrtwind einen halben Meter nach hinten tragen zu lassen. Au\u00dferdem gibt es auf dem Boot ein offenes W-LAN so dass unsere Jungs von hier aus mit unserem kleinen Netbook mit ihren Freunden in Deutschland chatten k\u00f6nnen. <strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Auf einem Katamaran zwischen Leirvik und Stavanger \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_12.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><\/strong>Wir genie\u00dfen<strong>\u00a0<\/strong> die \u00dcberfahrt und nur an einer Stelle wird die See etwas rauer und das Personal verteilt T\u00fcten an die Leute die ihr Essen nicht bei sich behalten k\u00f6nnen. Aber uns macht das zum Gl\u00fcck nicht viel aus. Abends nach einer sch\u00f6nen Fahrt erreichen wir Stavanger und besorgen uns einen Stadtplan damit wir, mittlerweile ist es 21.00 Uhr, schnell unseren Campingplatz finden.<\/p>\n<p><strong>20.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als wir morgens aufwachen, werden wir schon wieder von den Regentropfen geweckt die an unser Zelt schlagen. Das Wetter ist mehr schlecht als recht. Wir erkundigen uns in der Rezeption wie man wohl am besten zum Preikestolen kommt und sind froh das vom Campingplatz eine Tour mit Bustransfer + F\u00e4hre angeboten wird. Eigentlich hatten wir vor die Strecke mit dem Rad zu fahren, aber im Moment ist eine Pause f\u00fcr mein Knie wichtig also g\u00f6nnen wir dem Knie etwas Ruhe und verbringen diesen Tag mit Gemeinschaftsspielen und aktualisieren unsere Homepage, was auch hier wieder Problemlos m\u00f6glich ist. Zwischendurch \u00fcberpr\u00fcfen meine S\u00f6hne ob das Vaude Opera innen auch zum toben mit ihrem alten Herrn taugt.\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Toben im Zelt, bei schlechtem Wetter. \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_16.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/> Aber das Zelt besteht diesen Test nach dem dann wieder etwas Ruhe eingekehrt ist lese ich dann noch ein paar Kapitel aus Enyd Blytons: Die See der Abenteuer. Drei B\u00fccher haben wir mitgenommen und die m\u00fcssen auf dieser Tour vorgelesen werden.<\/p>\n<p><strong>21.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Heute ist es bedeckt aber der Himmel soll sp\u00e4ter aufrei\u00dfen. Wir machen uns auf den Weg zur Bushaltestelle und warten mit anderen auf den Bus der auch kurze Zeit sp\u00e4ter anrollt. Als wir Einsteigen muss gleich die gesamte Summe bezahlt werden, ein Blick ins Portemonnaie zeigt das mir 300 Kronen fehlen umgerechnet gut 40,-\u20ac. Man kann nicht mit Karte zahlen und der Busfahrer ist der erste Norweger der fast kein Englisch kann. Na dann wird das ja wohl heute nichts mit dem Preikestolen denke ich mir. Als pl\u00f6tzlich ein Mann vom Campingplatz sagt, der sein Zelt etwas entfernt von uns aufgeschlagen hat und das ganze verfolgt hat, kein Problem ich leihe euch die 300 Kronen ihr k\u00f6nnt mir das ja heute Abend wieder geben. Also kann es jetzt endlich los gehen. Wir fahren zum Hafen und dort gibt es eine Bank an der ich schnell unsere leere Geldb\u00f6rse f\u00fclle uns so auch meine Schulden bezahlen kann. Als Dankesch\u00f6n biete ich dem Mann 350 Kronen f\u00fcr seine Freundlichkeit an, aber davon will er nichts wissen, er sagt:\u201c We must help each user.\u201c Und scheint fast ein wenig beleidigt, dass ich ihm \u00fcberhaupt Geld angeboten habe. Wir kommen gegen 12.00 Uhr am Parkplatz Preikestolen Hytta an. Von da muss man ca. 2 Stunden bis zum Preikestolen laufen. Auf dem Wanderweg tobt der B\u00e4r, wir sind noch nie mit so vielen Nationen auf einer Wanderung gewesen. Wir treffen Schweden, Italiener, Spanier, Deutsche, Holl\u00e4nder und Schweizer. Also es herrscht hier ein buntes Treiben. Wir genie\u00dfen die herrliche Wanderung \u00fcber Felsen, Ger\u00f6ll durch Moor und Heide. Nur die Fellfarbe von Diego wandelt sich von Cremewei\u00df in Schlammgrau weil der Weg doch hier und da etwas matschig ist. Als wir an der Klippe angekommen sind,<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Der Preikestolen \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_15.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>\u00a0genie\u00dfen wir die Aussicht und Nico entdeckt, <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Auf der Kante des Preikestolen\" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_13.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Da ist der Lysefjord  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_14.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>dass wenn man Wasser aus einer Pf\u00fctze \u00fcber die Felskante laufen l\u00e4sst, es durch die starken Aufwinde \u00fcber einen getragen wird und die Leute hinter einem nass werden. Das finden die anderen Besucher nat\u00fcrlich nicht so sch\u00f6n, denn man ist ja froh wenn es hier mal nicht so regnet. Man staunt auch \u00fcber das unterschiedliche Schuhwerk, das f\u00fcr diese anspruchsvolle Wanderung benutzt wird vom Flip Flopp \u00fcber Lackschuhe bis zum Wanderschuh ist alles dabei. Wir futtern unser Essen und genie\u00dfen noch ein wenig die Aussicht und machen uns gegen 15.00 Uhr auf den R\u00fcckweg zwischendurch bleibt noch Zeit f\u00fcr ein Familienfoto und um 16.45 Uhr sind wir wieder an der Bushaltestelle und von hier geht es mit Bus und F\u00e4hre zur\u00fcck nach Stavanger.<\/p>\n<p><strong>22.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Heute starten wir gegen 11.00 Uhr vom Campingplatz in Stavanger und machen uns auf den Weg in Richtung S\u00fcden und nach ca.20Km kommen wir endlich auf die North Sea Cycle Route <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Endlich angekommen auf der NSCR \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_17.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>es ist nur 10\u00b0 Grad warm, mit einem kr\u00e4ftigen Wind der uns kr\u00e4ftig vor sich her treibt. Von diesem Tag gibt es wenig zu berichten. Wir fahren durch eine \u00fcberwiegend landwirtschaftlich genutzte Gegend mit Feldern und Gew\u00e4chsh\u00e4usern, es sieht ein wenig aus wie die Kornkammer Norwegens. Es ist eine f\u00fcr Norwegische Verh\u00e4ltnisse sehr flache Gegend. Der Wind ist kalt und mittags verstecken wir uns vor ihm in einem Bush\u00e4uschen an der Landstra\u00dfe. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Ein Bush\u00e4uschen sch\u00fctzt uns vor dem kalten Wind \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_18.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><br \/>\n<strong><\/strong>Mein Knie macht heute kaum noch Probleme und so kommen wir gut voran obwohl uns bei dem kalten Wind nicht so recht warm werden will.<strong> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Eine der wenigen Stellen wo Norwegen flach ist :-) \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_19.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><\/strong>Wir erreichen gegen 17.00 Uhr unser Tagesziel einen Campingplatz ca. 15 Km vor Eggesund der Ort hei\u00dft Brusand. Unsere Etappe war heute 64 km lang und der Schnitt lag bei 17.61 was wir dem starken R\u00fcckenwind verdanken. Abends fahren Timo und ich noch zum 3 Km entfernten Supermarkt und genie\u00dfen nach dem Einkauf noch ein wenig den Strand, mit seinen roten Fischerh\u00fctten.<strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Fischerh\u00fctten am Meer \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_20.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>23.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Heute sind wir von Brusand bis Eggersund gefahren und eigentlich hatten wir vor heute so ca.50 Km zu machen aber das war bei dem Wellenprofil und der Streckenf\u00fchrung leider nicht m\u00f6glich. Erschwerend kam hinzu, dass wir erst um 12.00 Uhr in den S\u00e4tteln sa\u00dfen. Wo man Reiseradler hier in Norwegen so \u00fcberall her schickt, ist wirklich mehr als erstaunlich. Eine grobschotter Piste mit Rampen die es Bergab genauso in sich haben wie Bergauf. Diese Strecke ist echt das aller letzte und w\u00e4re als anspruchsvolle Feierabendrunde f\u00fcr Mountainbiker mehr als geeignet. Dieser Tag wurde echt ein hartes St\u00fcck Arbeit, die Abfahrten waren manchmal so steil das Lydia sich an einer Stelle weigerte hinunter zu fahren, gut wenn man dann einen gro\u00dfen Sohn hat der das f\u00fcr einen \u00fcbernimmt. Aber es gab als Entsch\u00e4digung daf\u00fcr super Wetter und eine Mittagspause an einem wundersch\u00f6nen See.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Mittag an einem sch\u00f6nen Bergsee  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_23.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong> <\/strong>Nico ist an einer Stelle gest\u00fcrzt weil sein Bike auf dem losen Untergrund weggerutscht ist. Und man muss wirklich sagen dass ich das Tandem alleine nie \u00fcber diese Strecke bekommen h\u00e4tte. Es wiegt mit Hund im Trailer 60 ohne 50 Kg und war nur im Team mit viel Hilfe durch den Rest der Familie \u00fcber diesen Abschnitt zu bekommen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Teamwork in Norwegens H\u00fcgeln  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_21.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>Das einem dann irgendwann der Spa\u00df vergeht ist klar und wir haben diesen Tag nach gefahrenen 40 Km (gef\u00fchlten 80) in Eggersund beendet. Mit Fabio bin ich dann noch einkaufen gefahren und nach einem lecker Essen und einer sch\u00f6nen Dusche, sah die Welt dann schon wieder besser aus.<\/p>\n<p><strong>24.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Heute ging es gleich nach Eggersund in einer sanften Steigung \u00fcber viele Kilometer bergan, eine Joggerin fragt wo wir denn hin wollen. Unsere Antwort heute soll es bis Hauge gehen. Die meiste Zeit k\u00f6nnen wir fahren und die Abschnitte wo wir schieben m\u00fcssen, sind heute an einer Hand abzuz\u00e4hlen. Zwischendurch verklemmen sich Pflanzen vom Wegesrand in der Synchronkette des Tandems und werfen die Kette runter. Aber das ist schnell behoben<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Synchronkette wieder auflegen \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_22.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong><\/strong>und oft ein Zeichen daf\u00fcr das die Kette nach gespannt werden muss. Als wir oben auf dem Berg sind geht es in einer wundschersch\u00f6nen langen Abfahrt an Seen,<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Seeblick\" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_003.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/> W\u00e4ldern und Norwegens wundersch\u00f6nen Scherenk\u00fcste entlang.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Ausblick auf die Scheerenk\u00fcste \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_24.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>Wir erreichen abends dann den Campingplatz in Hauge. Wo wir f\u00fcr heute nach 41 Km aufh\u00f6ren. Wir sind so fr\u00fch dran, dass wir spontan beschlie\u00dfen im Nahegelegenen Fluss ein Bad zu nehmen. Hier auf dem Platz gibt es sogar einen Steg mit Rutsche und das Wasser ist herrlich kalt. Abends k\u00f6nnten wir sogar eine Partie Golf spielen. Der Platz ist einer der sch\u00f6nsten, den wir bisher in Norwegen hatten aber er ist auch der teuerste und bis nach Hauge zum einkaufen sind es ca. 14 Km. Aber die Leute sind sehr nett und Hilfsbereit und als uns abends noch ein Brot f\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen fehlt, verkauft uns die Frau vom Campingplatz ein Brot aus ihrer K\u00fchltruhe. Wir gehen zeitig ins Bett denn Morgen wird wohl ein schwerer Tag.<\/p>\n<p><strong>25.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gleich nach dem wir morgens abgebaut haben und die Bundestra\u00dfe 44 erreicht haben geht es bergauf und gleich in so einer Steigung das wir schieben m\u00fcssen. Dazu kommt noch, dass Nico sich beim Trambolin springen in der Fr\u00fch den Fu\u00df verletzt hat. Er humpelt und kann nur sehr langsam gehen. Also schauen wir was unsere Bordapotheke so her gibt. Wir hatten sie im Vorfeld gut best\u00fcckt und weil wir ja vom Fach sind wird er medizinisch fachgerecht versorgt <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Gut das Papa Krankenpfeleger ist \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_26.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>und wir k\u00f6nnen weiter fahren. Der Anstieg ist 5 Km lang und heute lernen wir warum Radwandern, Radwandern hei\u00dft. Denn es lassen sich heute starke Parallelen zum wandern ziehen weil wir mehr laufen als fahren. Aber irgendwann sind wir oben und genie\u00dfen eine herrliche Aussicht \u00fcber den J\u00f6ssingfjord. Aber man kann auch schon sehen was einen in der Abfahrt so erwartet. Nur durch niedrige Mauern abgesicherte Abgr\u00fcnde mal mit mal ohne Leitplanke und es sind zwei Tunnel zu sehen. Wir st\u00e4rken uns noch ein wenig und starten dann die Abfahrt. Schon der erste Tunnel ist f\u00fcr Radfahrer echt ein Desaster trotz automatischer Beleuchtung an unseren R\u00e4dern und obwohl wir langsam in den Tunnel gefahren sind k\u00f6nnen wir das Ende nicht erkennen. Dieser Tunnel ist 1. nicht beleuchtet und 2. S-F\u00f6rmig so dass wir nur nach Gef\u00fchl fahren k\u00f6nnen. Es werden sehr lange Hundertmeter. Denn l\u00e4nger ist diese R\u00f6hre nicht. Aber irgendwann sind wir alle durch und sausen runter bis zum Fjord. So sch\u00f6n es hier auch aussieht, baden sollte man hier nicht. Denn nach einem Umweltskandal herrscht hier absolutes Badeverbot da der Fjord mit Quecksilber- schlamm verseucht ist. Aber kaum sind wir unten steht auch schon der n\u00e4chste Berg an die n\u00e4chst Einkaufsm\u00f6glichkeit soll es wohl erst in Flekkefjord geben und das sind noch wenigstens 25 Km und bei dem Terrain, wissen wir nicht ob wir das heute schaffen werden. Au\u00dferdem ist auch noch Sonntag und da haben nicht alle Gesch\u00e4fte so lange offen. Aber wir werden sehen. Zuerst m\u00fcssen wir mal diesen Berg hoch und der Anstieg zieht sich wieder auf eine Strecke von 7 Km bis zur Spitze und ist sehr kurvig. An jeder Kurve hofft man dann, hoffentlich bist du bald oben und wird meistens entt\u00e4uscht. Aber irgendwann ist es dann doch geschafft und wir haben den h\u00f6chsten Punkt des NSCR in Norwegen erreicht 275m\u00fcNN <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"An der h\u00f6chsten Stelle 275 m\u00fcNN nach 7Km schieben am Berg  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_27.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"H\u00f6chster Punkt der Tour \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_28.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/> <\/strong>h\u00f6rt sich ja eigentlich nicht viel an, war aber echt hart und wir genie\u00dfen eine ebenso lange Abfahrt bis Ana Sira. Als wir dann unten in den kleinen Ort einrollen sehen wir eine Information mit einem kleinen aber gut sortierten Lebensmittelgesch\u00e4ft.Also belohnen wir uns erst mal mit Getr\u00e4nken, Eis und wonach uns sonst der Sinn steht. Wir sind hier auf eine Holl\u00e4ndische Reisegruppe getroffen die hellauf begeistert sind und sagen dass sie das unglaublich finden das wir als Familie mit dem Gep\u00e4ck hier unterwegs sind. Diese Anerkennung tut uns und besonders meinen S\u00f6hnen nach der Qu\u00e4lerei nat\u00fcrlich gut und motiviert uns sehr. Unsere Holl\u00e4ndischen Radkollegen erz\u00e4hlen uns noch ein wenig \u00fcber das Streckenprofil aber wie nicht anders zu erwarten geht es gleich nach diesem Ort wieder steil bergan. Bis Flekkeford<strong>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Nach unserer schwersten Etappe der Ausblick auf Flekkefjord fast am Ziel \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_25.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/> <\/strong>bleibt es bergig wenn es auch im Ganzen etwas leichter wird. Timo ist heute ziemlich abgek\u00e4mpft er ist fast alle Berge hoch gefahren wie auch Marco und Nico, gegen Abend liegt er oft hinten aber wir bei\u00dfen die Z\u00e4hne zusammen und kommen heute wirklich bis Flekkefjord hier m\u00fcssen wir noch einmal tanken, bevor wir uns an die letzten 7km machen. Aber die haben es noch einmal in sich. Ihr ahnt es schon geht es dann Berg hoch, dann auf dem Radweg an der Bundesstra\u00dfe lang und unsere Karte verr\u00e4t schon das dann ein St\u00fcck unbefestigte Strecke kommt. Aber was die Norwegischen Radwegplaner hier gemacht haben grenzt echt an Dummheit hoch 10 oder es ist absolute Unkenntnis dar\u00fcber wie Leute mit Gep\u00e4ck auf Radrouten unterwegs sind, wahrscheinlich eine Kombination aus beidem, die wir \u00fcbel zu sp\u00fcren zu bekommen. Es geht so steil bergab das wir kaum fahren k\u00f6nnen und auch keinen Schwung holen k\u00f6nnen um dann die n\u00e4chste steile Rampe hoch zu kommen. Das Tandem zieht so nach unten das ich es kaum halten kann und das geht dann gleich noch zweimal so (Echt die Radroutenplaner spinnen) daf\u00fcr geht es immer sch\u00f6n am See lang nur hat man bl\u00f6derweise daf\u00fcr kein Auge frei bei dieser Schufterei. Aber wir schaffen auch das und rollen nach der Leistung m\u00fcde zum Campingplatz Elkenes. Heute waren es 49 Km, Fahrzeit 4.09h und der Schnitt lag bei 12.51. Wir checken ein und Lydia und ich bauen auf. Morgen ist Ruhetag und wir lassen die Jungs auf den Spielplatz wo selbst Timo wieder von Irgendwoher noch Energien frei machen kann, als unsere S\u00f6hne dort ein Trambolin entdecken.<\/p>\n<p><strong>26.07.2010<\/strong><br \/>\nHeute ist Montag und ich fahre morgens die 8km nach Flekkefjord und zur\u00fcck um einzukaufen. Das geht mit dem Tandem und dem BoB wirklich prima und ich bekomme f\u00fcr 2 Tage alles mit f\u00fcr 6 Personen. Nat\u00fcrlich bin ich neugierig und will wissen ob es nicht leichter \u00fcber die Stra\u00dfe gewesen w\u00e4re. Was sich letztendlich best\u00e4tigt. Obwohl der BoB mit Lebensmitteln schwer beladen ist und ich mit dem Tandem allein unterwegs bin komme ich den Berg der nur eine sanfte Steigung hat problemlos hoch. Also wer nach uns dort unterwegs ist, hier ein hei\u00dfer Tipp nehmt lieber die Stra\u00dfe.<br \/>\nHeute ist ein \u00e4lteres Ehepaar mit Reiser\u00e4dern gekommen, ich sch\u00e4tze die beiden auf 65 und \u00e4lter. Aber es kommt leider zu keinem n\u00e4heren kontakt.<\/p>\n<p><strong>27.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als wir morgens mit Fr\u00fchst\u00fccken fertig sind, sehe ich wie die beiden Senioren schon auf ihren R\u00e4dern sitzen und ich denke schade, dass wir uns nicht kurz unterhalten haben. Es muss sch\u00f6n sein wenn man auch im Alter noch mit dem Rad unterwegs sein kann. Heute geht es gleich nach dem Campingplatz \u00fcbel los. Ein Anstieg nur mit Schotter zwingt uns gleich am Anfang schon zum Schieben und das hebt nat\u00fcrlich die Stimmung, bei keinem von uns. Aber irgendwann sind wir auch mit viel Fu\u00dfarbeit wieder oben und es kommt auch Asphalt wir m\u00fcssen noch einmal an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei quetschen<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Hindernisse auf der NSCR  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_29.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>und dann geht es auf einer Strecke von 8 Km nur bergab. Mittlerweile hat sich die Stimmung durch die Abfahrt wieder sehr gehoben. Es gab dort auch keinen Autoverkehr und wir konnten es richtig rollen lassen. In Feda entdecken wir ein Plakat von Guy Penrod einem S\u00e4nger, der ein Konzert in der N\u00e4he gibt, aber wir sind eindeutig 14 Tage zu fr\u00fch dran. Hier in Feda verlieren wir die NSCR und wir merken das auch. Wir haben aber keine Lust den Berg wieder hoch zu fahren und leider verr\u00e4t uns unsere Karte nicht, dass wir dann durch einen Tunnel m\u00fcssen und so stehen wir pl\u00f6tzlich vor einem 680m langen Tunnel. Aber wir beschlie\u00dfen weiter zu fahren und machen uns erst mal Tunnelbereit Stirnlampe am Helm und Lydia zieht als letzte unsere gelbe Warnweste an. Dann geht es los und als wir ca. die H\u00e4lfte des Tunnels hinter uns haben, sehe ich in meinem R\u00fcckspiegel wie ein Auto mit Gelblicht im Radwandertempo, also ca. 16Km\/h hinter uns her f\u00e4hrt. Spontan denke ich, dass wir jetzt bestimmt \u00c4rger bekommen, weil wir uns nicht ganz sicher sind ob man durch diesen Tunnel mit dem Rad fahren darf. Aber dann stellt sich heraus das es nur ein netter Mann vom Stra\u00dfenbau ist, der uns sicher durch den Tunnel geleitet hat. So waren wir vom R\u00fcckw\u00e4rtigen Verkehr abgeschirmt. In Deutschland h\u00e4tten wir bestimmt einen Geh\u00f6rschaden durch die hupenden Autos bekommen aber die Norweger sind da eindeutig anders. Dann geht es auf einer recht flachen Strecke bis nach Linkenes Kvinesdale und kurz dahinter steigt es wieder bis auf 220 Hm an.\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Du denkst du bist oben, siehst aber schon den n\u00e4chsten H\u00fcgel  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_30.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/> Das Problem hier in Norwegen ist das die Berge nicht hoch sind sondern h\u00e4ufig. Und man meistens bei Meeresh\u00f6he anf\u00e4ngt und dann echte 220 Hm hat.<br \/>\nAn diesem Berg treffen wir das \u00e4ltere Ehepaar wieder. Er hat einen Speichenbruch hinten, nat\u00fcrlich Zahnkranz Seite. Wir fragen ob wir helfen k\u00f6nnen, aber die beiden haben alles dabei um sein Rad wieder flott zu bekommen. Als wir dann endlich oben sind auf dem H\u00fcgel, ist von dem Campingplatz auf der Karte in Natura leider nichts zu finden und der n\u00e4chste ist f\u00fcr uns unerreichbar also machen wir uns auf die Suche nach einem Platz f\u00fcr unsere Zelte. An einem Hof bitten wir um Wasser und der Norweger spricht erstaunlich gut Deutsch. Ja er w\u00e4re jedes Jahr einmal bei Freunden in Bielefeld und Dresden zu besuch. Nachdem wir nun alles haben was wir brauchen suchen wir einen Zeltplatz, aber er ist entweder zu uneben, oder zu viele Felsen, oder wir kommen mit den R\u00e4dern nicht dran. Dann ist uns die NSCR wieder durch fehlende Schilder verloren gegangen aber wie wir feststellen ist das gut so, denn als wir nach \u00c4pta rein rollen liegt dort ein Missionszentrum mit Campingplatz, hier d\u00fcrfen wir eine Nacht bleiben. Und die Senioren treffen wir auch wieder.<\/p>\n<p><strong>28.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Von \u00c4pta \u00fcber Farsund bis Lingsdal. Es ging heute Richtung Farsund an einem sch\u00f6nen See vorbei. Aber kurze Zeit sp\u00e4ter geht es dann wieder kr\u00e4ftig Berg an und wir m\u00fcssen wieder schieben, f\u00fcr eine ganze Weile bis wir oben sind.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Unsere Vaude Radschuhe werden mal wieder eingelaufen  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_31.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>Aber dann geht es in einer herrlichen Abfahrt \u00fcber viele Spitzkehren runter bis Farsund. Als wir in den Ort einfahren f\u00e4ngt es leicht an zu nieseln. Eine g\u00fcnstige Gelegenheit die Vorr\u00e4te in den Packtaschen zu erg\u00e4nzen. Als wir alles verstaut haben rollt ein \u00e4lterer Herr auf einem Reiserad auf den Parkplatz und weil das Wetter gerade wenig attraktiv ist zum Radfahren unterhalten wir uns sehr nett \u00fcber das seine und unsere Tour. Er kommt aus Niedersachsen und empfindet die Routenf\u00fchrung auch als zeitweise sehr extrem und unklug gew\u00e4hlt. Wir wollen weiter weil noch ein ganzes St\u00fcck Weg vor uns liegt ca. 30Km und wir morgens lange auf unser bestelltes Brot warten mussten und so nicht vor 11.30 Uhr starten konnten . Aber es regnet zunehmend fester und weil sich keine M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine Rast findet, machen wir es uns in einem Bush\u00e4uschen an der Stra\u00dfe gem\u00fctlich.\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Bush\u00e4uschen sind perfekte Picknickpl\u00e4tze bei Wind und Regen  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_32.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong> <\/strong>An dem dann kurze Zeit sp\u00e4ter der Mann aus Niedersachsen vorbei kommt. Timo plagen im Moment R\u00fccken- und Knieprobleme und er wird von uns mit einer entsprechenden Salbe eingerieben. Ich ver\u00e4ndere noch ein wenig seine Sitzpostion auf dem Rad und Nico nimmt ihm etwas Gep\u00e4ck ab, da er im Moment einfach st\u00e4rker ist als sein \u00e4lterer Bruder. Wer ver\u00e4ndern Unterwegs etwas die Route weil sich auf der Karte wieder so eine h\u00fcgelige Schotterpiste andeutet und die Strecke nach Lingdal so k\u00fcrzer ist. Au\u00dferdem m\u00fcssen wir ja auch ein wenig R\u00fccksicht auf Timo nehmen und w\u00e4hlen so die Route die uns leichter erscheint. Dummerweise sagt keine unserer beiden Karte etwas \u00fcber die zwei Tunnel durch die wir nun m\u00fcssen aber mittlerweile machen die auch keinen Eindruck mehr auf uns.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Die Tunnel werden l\u00e4nger  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_33.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong><\/strong>Beide Tunnel sind gut 800m lang und wir passieren sie ganz problemlos. Aber um die dritte R\u00f6hre werden die Radler sehr sch\u00f6n entlang eines Sees herum geleitet. Als wir dann in Lyngdal ankommen finden wir sehr schnell unseren Zeltplatz auf dem Gel\u00e4nde eines Bibelcamps. Es ist der teuerste Platz bisher mit 440 Kronen. Die Wiese ist schlecht, aber sonst hat dieser Platz einen hohen Standard f\u00fcr norwegische Verh\u00e4ltnisse. Morgen wollen wir m\u00f6glichst dicht an Kristiansand herankommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>29.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Von Lyngdal nach Mantla. Morgens als wir unsere Zelte abbauen sehen wir wieder das \u00e4ltere Holl\u00e4ndische Ehepaar vorbei rollen. Dass es eine gute Entscheidung war den Campingplatz in Lyngdal zu nehmen merken wir schon einen Kilometer nach dem Ortsausgang. Denn hier geht es wieder steil bergann bis hoch auf 220m. Am Berg \u00fcberholt uns eine junge Frau ebenfalls mit Gep\u00e4ck die den Berg wenn auch langsam hoch f\u00e4hrt und spontan biete ich ihr etwas Gep\u00e4ck an, was sie aber leider ablehnt. Sie meint ihr w\u00fcrde ihres reichen. Weiter geht es bis Spangereid und bis dahin bleibt es so wie wir es von Norwegen bisher gewohnt sind, ein st\u00e4ndiges auf und ab. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Es lohnt sich zwischendurch einmal zur\u00fcck zu schauen  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_34.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>Aber immer sehr abwechslungsreich, mit Steigungen, Abfahrten und herrlichen Ausblicken.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Sch\u00f6ne Aussichten \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_35.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><strong><\/strong>In Spangereid f\u00fcllen wir unsere Packtaschen und genau zwischen dem Supermarkt und der Tankstelle gibt es einen Tisch f\u00fcr unsere Mittagspause. Die Wahl hier Mittag zu machen war eine gute, denn auf einmal \u00f6ffnen sich die Himmelsschleusen und es f\u00e4ngt an zu sch\u00fctten wie aus K\u00fcbeln. Da kommt uns das Vordach der Tankstelle gerade recht und so k\u00f6nnen wir uns hier unterstellen. Um die R\u00e4der mit den wasserdichten Packtaschen m\u00fcssen wir uns ja keine Sorgen machen. Danach geht es weiter bis Valme. Aber kurz dahinter wieder eine, wenn auch sehr sch\u00f6ne Strecke, wieder mit diesem doofen Schotter und einem unheimlich steilem Anstieg. Hier am Berg \u00fcberholen uns wieder unsere Senioren, wir hatten sie vom Sparmarkt weg fahren sehen und in Valme \u00fcberholt als sie Geld an einer Bank geholt haben. Auch sie m\u00fcssen schieben und als der Mann uns ober stehen sieht, sagt er:\u201c Oh Familienstau auf der North Sea Cycle Route.\u201c Aber dieser Abschnitt ist wirklich kaum schiebend zu bew\u00e4ltigen weil er so furchtbar steil ist. Andererseits geht es auf einem verkehrsarmen Weg durch sch\u00f6ne Natur an einem kleinen See vorbei. Nur hat man kaum Zeit zu gucken, weil man wieder so mit Schieben besch\u00e4ftigt ist. Aber mittlerweile hat sich bei uns ein sehr guter Teamspirit entwickelt weil wir hier nur gemeinsam mit gegenseiter Unterst\u00fctzung die Berge bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Danach geht es vorbei an einem Golfplatz dann irgendwann wieder herrlich abw\u00e4rts nach Mantla. Wir kaufen noch f\u00fcr das Abendbrot ein und fahren dann zum Campingplatz der etwas au\u00dferhalb liegt. Unsere holl\u00e4ndischen Senioren sind auch schon da. Au\u00dferdem spricht uns eine junge Niederl\u00e4nderin an und sagt das h\u00e4tte sie nicht gedacht, dass wir uns noch einmal wieder sehen. Es ist die Frau die nichts von unserem Gep\u00e4ck haben wollte. Sie ist begeistert das wir es bis hierher geschafft haben und wir sind \u00fcber so viel Anerkennung nat\u00fcrlich auch etwas stolz. Ein wenig Zuspruch bekommen wir noch von einer jungen Deutschen die es gar nicht so recht fassen kann das wir als Gro\u00dffamilie durch Norwegen mit dem Rad fahren und l\u00e4dt Lydia und mich und ein Ehepaar aus Ostdeutschland abends zu einem Wein ein. Wir hocken bis sp\u00e4t abends zusammen und tauschen Reiseerfahrungen aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>29.07.2010<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mantal nach Kristiansand. Heute Morgen sind wir als Eltern einmal nicht ausgeschlafen, ich muss noch schnell nach Mantal fahren um Geld und Br\u00f6tchen zu hohlen. Denn dies ist einer der wenigen Campingpl\u00e4tze wo man nicht mit Karte zahlen kann. Das \u00fcbliche Prozedere abbauen, aufpacken und los geht\u2019s. Die Route f\u00fchrt heute wieder an Norwegens Scherenk\u00fcste vorbei und beschert herrliche Ausblicke. Die Steigungen sind so, dass wir die meiste Zeit fahren k\u00f6nnen und nur selten zu Fu\u00dfg\u00e4ngern werden. Wir kommen gut bis ca. 15 Km vor Kristiansand. Hier studiere ich noch einmal die Karte und sehe wieder eine Schotterpassage und eine Steigung von wenigstens 180 Hm ist angegeben unsere Erfahrung zeigt ja das die Norweger sehr sparsam sind mir der Angabe von H\u00f6henmetern und nehmen an, das es nicht bei der einen Steigung bleiben wird. Wir stehen genau an der E 39 und vor uns liegt ein asphaltierter Radweg mit leichter Steigung wir wissen nicht recht ob dieser Weg bis zur F\u00e4hre f\u00fchren wird und stoppen einen norwegischen Radfahrer der gerade von der Arbeit kommt. Ihn fragen wir ob wir nicht auch an der Bundesstra\u00dfe lang fahren k\u00f6nnen und ob der Radweg bis in die Stadt geht. Beides best\u00e4tigt er und so w\u00e4hlen wir den nicht so sch\u00f6nen aber leichteren Weg entlang der E 39. Leider f\u00e4ngt es jetzt noch an zu regnen und wir schl\u00fcpfen an einer Stra\u00dfenunterf\u00fchrung in unsere Regenjacken. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Schauern in der Stra\u00dfenunterf\u00fchrung\" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_001.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/>Der Weg ist gut ausgeschildert und wir kommen unterwegs sogar ein St\u00fcck neben der Autobahn entlang, die Ausschilderung erinnert uns daran, dass wir uns hier an einem Scheideweg befinden.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"Am Scheideweg linke Spur Schweden, rechte Spur D\u00e4nemark.  \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/norwegen_nscr_2010\/nscr_norwegen_2010_002.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><br \/>\nDenn hier m\u00fcssen wir uns entscheiden wie es weiter geht. Aber diese Entscheidung hatte sich schon vor ein paar Tagen abgezeichnet und nun werden wir weiter daran fest halten. Wir werden unsere Tour durch Norwegen in Kristiansand beenden und nicht wie geplant Richtung Oslo G\u00f6teborg weiter fahren. Der Grund ist recht einfach, die Lebenshaltungskosten in Norwegen sind wesentlich h\u00f6her als wir das im Vorfeld kalkuliert hatten und jeden Tag 100\u20ac f\u00fcr Lebensmittel aus zu geben ist uns schlicht weg zu teuer. W\u00fcrden wir bis G\u00f6teborg fahren w\u00e4re das Geld dort alle und wir k\u00f6nnten nach D\u00e4nemark schwimmen. Aber durch D\u00e4nemark wollen wir unbedingt radeln, weil das Land schon von einer fr\u00fcheren Reise kennen und die gute Infrastruktur f\u00fcr Radfahrer sehr zu sch\u00e4tzen gelernt haben. Also rollen wir zum F\u00e4hrhafen und hoffen, dass wir noch einen Platz auf der F\u00e4he bekommen. Die Schlange ist schon recht lang und die Serviceschalter sind auch noch nicht besetzt. Also warten wir und als das Personal am Checkin Schalter so weit ist, gelingt es mir die letzten 6 Pl\u00e4tze auf der F\u00e4hre zu ergattern. Es ist die Komfortausstattung und kostet 300,-\u20ac. Aber wir m\u00fcssen noch \u00fcber 3 Stunden warten bis wir auf den Katamaran k\u00f6nnen denn er hat 1,5 Stunden Versp\u00e4tung weil es so st\u00fcrmisch ist und legt erst um 21.30 Uhr an. Die Dame am Schalter hatte schon flei\u00dfig Tabletten gegen \u00dcbelkeit verteilt und wir haben sieben St\u00fcck bekommen also bekommt unser Hund auch eine. Sieht ein wenig aus wie S\u00fc\u00dfstoff. Wie nutzen die Zeit um ein wenig Ball oder packen zu spielen. Timo fordert mich zu einem Wettlauf heraus und ich denke na, der ist ja erst 13, das m\u00fcsstest Du doch noch packen. denkste, selbst Timo ist schon schneller als ich. Im Fr\u00fchjahr hatte ich schon gegen Marco verloren, ich werd halt auch nicht j\u00fcnger. Aber irgendwann d\u00fcrfen wir mit den Bikes in den Bauch des Schiffes rollen die R\u00e4der werden an die Wand gestellt, nur das Tandem muss auf dem Boden liegen. Leider habe ich wenig von der Komfortausstattung denn wegen Diego muss ich die ganze Zeit auf dem Au\u00dfendeck verbringen aber meine S\u00f6hne versorgen mich mit Getr\u00e4nken und was zu essen. Denn unsere letzten Norwegischen Kronen werden im Bordrestaurant in Pizza und Pommes gesteckt. Die \u00dcberfahrt ist dann doch nicht so schlimm wie angek\u00fcndigt und als ich dann, als das Schiff gegen 0.30Uhr angelegt hat , ins Bordrestaurant gehe, sind alle eingeschlafen. Wir brauchen einen Moment bis alle wieder wissen wo sie sind. Dann gehen wir zu unseren R\u00e4dern und k\u00f6nnen uns Zeit lassen denn die Radfahrer sind meistens die letzten die aus dem Schiff d\u00fcrfen und heute ist es nicht anders. Als wir endlich raus d\u00fcrfen haben wir M\u00fche unsere R\u00e4der auf Kurs zu halten, denn der Wind ist hier unten am Hafen so heftig,<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"St\u00fcrmischer empfang in D\u00e4nemark 0.30 Windst\u00e4rke 8-10 \" alt=\"\" src=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/wp-content\/galleries\/daenemark_nscr_2010\/nscr_daenemark_2010_01.jpg\" width=\"560\" height=\"373\" \/><br \/>\ndass er uns fast umschmei\u00dft. Aber wir halten nach Kr\u00e4ften dagegen und finden sehr schnell ein Schild das uns die Richtung zu einem Campingplatz weist. Aber als wir nach 5 Km aus Hirthals raus sind und an einer Kreuzung stehen wo keine Beschilderung und keine Stra\u00dfenlaternen mehr sind, stehen wir mitten im Dunkeln und wissen das hier auf gar keinen Fall zu dem Campingplatz geht der in Hirthals liegt. Es kann nur der Platz vor Hirthals sein ca. noch 14Km und das ist uns bei dem Sturm dann doch zu weit. Also versuchen wir in einem Motel unter zu kommen an dem wir vorher vorbei gefahren sind. Aber um mittlerweile 01.15 Uhr ist auch hier der Empfang nicht mehr besetzt. Wir \u00fcberlegen was wir nun machen sollen und entschlie\u00dfen uns, wild unser Zelt irgendwo im Wald auf zu schlagen. Eine andere M\u00f6glichkeit sehen wir nicht. Das, das verboten ist nehmen wir in Kauf auch wenn wir ein schlechtes Gewissen haben. Also wieder zur\u00fcck zur Kreuzung im Wald und da finde ich im Schein meiner Stirnlampe wirklich eine Stelle die eben, gro\u00df genug, windgesch\u00fctzt und von der Stra\u00dfe nicht einzusehen ist. Wir bauen nur das gro\u00dfe Zelt auf und kriechen todm\u00fcde in unsere Schlafs\u00e4cke. Mittlerweile ist es 2.00 Uhr und trotz der hohen B\u00fcsche um uns herum pfeift der Wind heftig ums Zelt aber kurze Zeit sp\u00e4ter sind wir alle eingeschlafen.<\/p>\n<p><a href=\"#oben\">\u2191 nach oben<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NSCR 2010 15.07.2010 Ankunft am Flughafen Frankfurt, wir m\u00fcssen die Fahrr\u00e4der vom Parkplatz bis zum Check in tragen bei 4 Fahrradkartons + der gro\u00dfen Kiste mit dem Tandem, bin ich froh das mein Neffe, der uns zum Flughafen bringt mit &hellip; <a href=\"http:\/\/wp.cycling-family.info\/?page_id=296\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P3JTu5-4M","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/296"}],"collection":[{"href":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=296"}],"version-history":[{"count":54,"href":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/296\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1577,"href":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/296\/revisions\/1577"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/wp.cycling-family.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}