Cycling Family

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Der Gates CDX Riemen

hält wie lange? Das ist mit Sicherheit eine Frage die sich der ein oder andere stellt, der sein Rad entweder nachrüsten lassen möchte (was bei einem Patria möglich ist), oder der sich schon gleich einen Rahmen mit Rahmenschloß gekauft hat und noch überlegt ob er auf den Riemen umsteigen sollte. Ich weiß nicht ob mein Verschleiß repräsentativ für Räder mit Riemenantrieb ist. Was ich aber sagen kann, ist das mein erster Riemen incl. der Riemenscheiben gut 14800km gehalten hat. Der Riemen war im Ganzjahreseinsatz bei wirklich jedem Wetter eingesetzt. Regen, Sonne, Schnee und Matsch. Nun ist das System komplett verschlissen, so das der komplette Antrieb erneuert werden musste. Wenn man dann überlegt, das die Riemenscheiben und der Riemen deutlich teurer sind als ein Antrieb mit Kette. Dann ist das ein teures Vergnügen. Aber dafür spart man sich für die lange Distanz sämtliche Wartungsarbeiten, wie Kette schmieren und wechseln damit der Antrieb nicht zu schnell verschleißt. Ab und an ein wenig Silikonspray auftragen, wenn der Riemen mal quietscht (was bei mir 2x im Winter war).Und sonst nur mit einem nassen Quast oder Handfeger mal reinigen, das war es. Also aus meiner Sicht der Sorglosantrieb und wenn man keine Zeit oder Lust zur Fahrradwartung hat, dann lohnen sich die Mehrkosten ja vielleicht trotzdem. Aktuelle Infos wie lange das neue System hält, werde ich dann hier posten. Wie verschlissene Riemenscheiben und wie der verschlissener Gates Riemen aussieht, seht ihr auf den Bildern.

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GATES CDX0

GATES CDX1

GATES CDX2

 

Neulich in Schweden

Dieses Jahr ist das erste Jahr wo wir keine größere Tour geplant haben innerhalb der Familie. Unsere Söhne haben uns zeitweise in Schweden besucht und wir haben uns auf kurz Touren beschränkt. Ob sich ggf. einmal eine längere Tour ergeben wird mit Schwiegertöchtern/Freundin und Söhnen wird die Zeit zeigen. Aber was man ja auf jeden Fall machen kann, ist die Möglichkeit zu geben, heraus zu finden wie schön Tandem fahren sein kann ;-).

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Und wie man sehen kann, fühlen sich die jungen Damen in der Stokerposition scheinbar sehr wohl :-).

The Cycling Family

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Wenn die eigenen Kids aus dem Hause gehen, und Flügge werden dann gibt es für einen leidenschaftlichen Radler wie mich, eigentlich nur ein Geschenk das man dann auf den Lebensweg mitgibt. Das ist ein eigenes Fahrrad, mit einem Patria Maßrahmen, das für einen breiten Einsatzbereich verwendbar ist. So ist es ein MTB mit Gepäckträger, den man jederzeit abbauen kann. Dann ist der einzige Unterschied zu einem MTB die Lichtanlage. Durch den Austausch der Federgagel kann man es auch jederzeit als Reiserad nutzen. Es ist natürlich Rohloff– und Riementauglich. Also sozusagen ziemlich nah dran an der Eierlegenden Wollmilchsau. Fabio der Jüngste muss noch ein wenig warten bis er ausgewachsen ist. Es war eine schöne Beschäftigung, diese Bikes selbst aufzubauen und alte bewährte Teile wie die Magura HS33 mit aktueller Technik zu kombinieren.

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Marcos Patria Trail

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Timos Patria Trail

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Nicos Patria Trail.

So wird die Cycling Family irgendwie so ein wenig, zur Patria Cycling Family und das ist dann hier der Platz einem unserer Sponsoren ein dickes DANKESCHÖN zu sagen, für die Unterstützung bei dem Umsetzen dieser 3 Fahrradprojkte.

Die Trollstiegenstory

wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen. Auch wenn ich am Trollstiegen nur ca.40 km gefahren bin. Gibt es doch eine schöne Geschichte dazu.

Die Windvorhersage war eigentlich zu schlecht, um am Trollstiegen zu fahren. Es gab einen massiven Sturm dort. Aber ich dachte ich versuche es trotzdem. Der Wind war dann auch erst in der Abfahrt massiv da. Ich passierte gerade ein verschneites Tal und dann ging es bergab.

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Ein Gefälle wo ich normalerweise 40-50km/h fahre, konnte ich dann durch den massiven Gegenwind mit max.25km/h hinunter fahren und das war für eine Abfahrt schon echt anstrengend weil das von der Belastung dann genauso anspruchsvoll war, wie der Ansteig auf der anderen Seite. In der Abfahrt überholte mich dann ein Rennradfahrer, der vor mir wieder einscherte und dann mir in der Abfahrt Windschatten gab. Er schaute immer über die Schulter, um zu sehen ob ich sein Tempo mitfahren konnte. Zwischendurch gab es Zeit für ein Gespräch und unten in Valdall durfte ich dann noch ein kurzes Fot von ihm machen. Sein Name war Magnus und es war ein sehr schönes Erlebnis wie ich finde.

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Radlers ToDo Liste

Es gibt ja wahrscheinlich bei jedem  Radfahrer eine ToDo Liste, von Strecken die er gern einmal fahren würde. Ich konnte an zwei Touren für mich einen Haken machen.

Bei einem Urlaub in Norwegen hatte ich mein Patria Terra mitgenommen um den Trollstiegen hoch zu fahren. Ein Bild von dieser norwegische Passstraße hatte ich mal in einem Magazin gesehen. Als wir jetzt auf unserer Silberhochzeitsreise mit Lydia in Norwegen waren, habe ich die Gelgenheit ergriffen um diesen Traum umzusetzen.

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Die zweite Tour war mein erster Solo Overnighter. Auf der Rückreise von Norwegen hat mich meine Frau in Thedinghausen (in der Nähe von Bremen) abgesetzt und ich habe dann die Lücke zwischen Thedinghausen und Vlotho geschlossen, Dort hatten wit 2010 mit unseren Söhnen unsere größte Tour beendet und das Zwischenstück kannte ich noch nicht. Ich hab dann einfach aus der Dachbox meine Vaude Packtaschen geholt kurz das Rad gepackt und bin dann die gut 180Km nach Hause gestrampelt in zwei Tagen.

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Nicos neues Patria Trail

Manche Projekte dauern ja länger als einem das lieb ist. aber jetzt ist es geschafft. Nicos neues Patria Trail ist fertig. Das schöne bei Patria ist ja, das wenn man weiß was man will, kann Patria das Bike so bauen wie man das möchte. Zuerst also ein Maßrahmen für die eigenen Körpermaße. Nicos lange Arme und Beine sind da in die Rahmenberechnung mit eingeflossen. Zielstellung war auch einige Teile vom alten Rad mit zu übernehmen, wie z.B. die gute Magura HS33.  Macht das heute noch Sinn ein MTB mit einer Felgenbremse auszurüsten? Wenn man es nicht als reines MTB nutzt sondern eher so als Eierlegendewollmilchsau. Ein klares, Ja. Denn dieses Rad soll ein wenig Gepäck tragen können und noch gut im Gelände bewegt werden können. Wenn es nicht die absoluten Schlammpassagen sind, dann ist die HS33 eine echte Sorglosbremse, und nur das Naßbremsverhalten ist bei der Disc besser. Außerdem sollte der Rahmen Rohloff- und Riementauglich sein. Dann 26″ wird heute als MTB auch nicht mehr gebaut. Ist aber meines erachtens eine sehr sinnvolle Reifengröße, die sehr viele Vorteile hat. Aber das wird dann ein Thema für den nächsten Beitrag.

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Radfahren bei -10° und kälter

Ich habe hier ja schon oft darüber berichtet wie das perfekte Winterrad aussieht. Aber das ist natürlich nur ein Aspekt. Wenn man im Winter, bei so kalten Temperaturen unterwegs ist dann muss man sich natürlich auch richtig anziehen. Das Zauberwort heißt Zwiebelprinzip. Ich gebe euch hier mal einen Einblick wie ich das handhabe. Wobei man natürlich sagen muss das, das individuell sehr unterschiedlich sein kann.

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Fangen wir beim Kopf an.

Winddichte Mütze kombiniert mit einer winddichten Gesichtsmaske, das ganze wird noch mit einem Stirnband abgedichtet. Dann gibt es noch einen Buff Fleece Schal und eine Skibrille und natürlich oben drauf den Helm, der ist im Winter ganz wichtig.

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Beim Oberkörper sieht das so aus:

Vaude Langarmshirt, Vaude Wintertrikot,

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200er Fleece Pullover und eine Vaude Wintersoftshell.

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Die Hände werden gern schnell kalt, hier sind mein aboluter Favorit im Moment die Vaude Syberia Gloves mit leichten Unterziehhandschuhen.

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Beim Unterkörper, wo die Beine ja ständig in Bewegung sind, kann es eine Schicht weniger sein.

Hier trage ich eine normale Unterhose, dann eine dicke lange Unterhose und ober drüber kommt eine dicke Vaude Winterradhose.

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Bleiben zum Schluss die Füße. Hier nutze ich Winterradschuhe mit SPD System, ein paar dicke Stricksocken und noch ein paar normale Socken.

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Zum Schluss, damit man in der dunklen Jahreszeit auch gut gesehen wird, kommt noch die Sicherheitsweste ober drüber.

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Was macht eigentlich

der Gates Center Track Carbon Riemenantrieb?

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Nun diese Frage ist sehr einfach zu bantworten. Er läuft und hat aktuell 11452 KM gelaufen.

Gab es besondere Vorkommnisse? Ja einmal hat sich ein kleiner Stock zwischen Riemen und Riemenscheibe verklemmt und es so geschafft, das der Riemen abgesprungen ist. Ich habe dann das Hinterrad ausgebaut und den Riemen wieder neu aufgelegt und er läuft seitdem genauso leise und geräuschlos und hat keinen Schaden genommen.

Gibt es Quietsch-/Laufgeräusche beim Riemen? Ja, gerne im Winter, zumindest bei mir. Ich sprühe den Riemen dann immer mit Silikonspray ein. Das war bis jetzt einmal pro Winter nötig und es gab dann keine Geräusche mehr bis zum nächsten Winter.

Gibt es Abnutzungs Erscheinungen? Sind bis jetzt nicht erkennbar.

Mußte der Riemen nachgespannt werden? Bis jetzt nch nicht, die Riemenspannung ist unverändert.

Bleibt die Hose sauber wenn ich einen Riemen fahre? Oder anders gefragt sollte ich ein Rad mit Riemenantrieb mit weißer Hose mit weitem Schlag fahren. Was richtig ist, ist das in der Hose nachher keine Schmierflecken vom Kettenöl sind. Aber sauber ist der Antrieb deshalb noch lange nicht. Weil ja Staub, Dreck,Matsch, etc. trotzdem am Riemen haften. Ich für meinen Teil würde die weiße Hose lieber zu Hause lassen. Ich weiß nicht was dieses Werbeversprechen, der Industrie soll. :-).

Gates Riemen (2)

Taugt der Riementrieb für das Reiserad? Nun bei dieser Frage war ich lange gespalten. Die Ersatzteilversorgung dürfte Weltweit schwierig sein. Aber nach nun über 11000 sehr unproblematischen Kilometern würde ich sagen, ja. Der Riemen ist absolut tauglich für die Radreise und auch für die große Tour. Das Problm der Ersatzteilversorgung, würde ich für mich so lösen, das ich einen Ersatzriemen mit in die Packtaschen lege.

Mein Fazit, ist das der Riemenantrieb dem Rundumsorglosantrieb sehr nahe kommt, wenn er es nicht sogar schon ist.

Einen sehr interessanten Beitrag zur Effizenz des Riemenantriebs, hat Martin Moschek von Biketourglobal verfasst und den kann man hier nachlesen.

 

 

 

 

Winterzeit ist

Handschuzeit. Seit vielen Jahren suche ich Handschuhe in denen ich im Winter, keine kalten Finger bekomme. Ich habe schon viele Fingerhandschuhe ausprobiert und diese dann mit dünnen Unterzieh- Handschuhen aufgerüstet. Das war bis jetzt das beste, was ich hatte und ich hatte trotzdem dann irgendwann kalte Fingerspitzen. Diesen Winter habe ich mir mal ein paar neue Handschuhe gegönnt. Halb Fingerhandschuhe und halb Fäustling im Lobsterschnitt. Es sind die Vaude Syberia Gloves II. Bis jetzt die wärmsten Radhandschuhe die ich ausprobiert habe. Wenn die jetzt auch noch wasserdicht wären, dann wären sie perfekt.

Handschuhe VAUDE Syberia Gloves 2

 

 

Wir wünschen

den Besuchern unserer Homepage ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit für das Jahr 2018. Damit man sich den ein oder anderen Traum von einer Radreise, oder dem Microadventures das irgendwo auf dem mach-ich-später-Regal steht, erfüllem kann.

Winterzeit

heißt zwar auch Radfahren, aber weniger als im Sommer. Im Winter hat man dann Zeit sich um Projekte zu kümmern, die man schon lange vor sich herschiebt und eigentlich nicht zufriedenstellend gelöst hat. Einer meiner Söhne ist schon seit langem aus seinem Rad heraus gewachsen, wir hatten vorüber gehend den Gabelschaft verlängert und eine längere Sattelstütze gekauft. Das Projekt wird jetzt angegangen, Ziel ist es Teile vom alten Rad zu übernehmen, wie z.B. die Laufräder und die HS33. Nico ist 1.93 und bekommt sein Rahmenupdate zwischen den Jahren, wenn er nicht mit dem Bike zur Schule muss.

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Neulich in SPO

am Strand. Nach einer Tour durch St. Peter Ording und Umgebung stand ich am Strand und habe mir die Entwicklung im Fahrradbereich in Sachen Antrieb und Bremsen durch den Kopf gehen lassen. Vor 12 Jahren habe ich mein erstes Patria Terra gekauft mit Rohloffantrieb und Magura HS33 Plus (Sondervariante von Patria). Seit dem hat sich an meinen Fahrrad einiges geändert. Geblieben ist das Terra und die Rohloffnabe. Geändert hat sich die Bremse, mittlerweile ist eine TRP Spyre Disc Bremse montiert, die mir von allen Scheibenbremsmodellen bis jetzt am besten gefällt. Was sich noch geändert hat ist der Antriebsstrang hier ist jetzt ein Gates Carbon Riemen montiert. der sich im Alltagsbetrieb sehr bewährt hat. Da stehe ich dann also am Strand und denke schön, wenn du jetzt die Bohlen verlässt, dann musst du nachher nicht die Kette sandfrei machen und beim Bremsen wird das Sand-Salzwasser Gemisch nicht zum Schmirgelpapier für die Felgen, so macht Radfahren spaß. Ich finde es schön das es in der Radindustrie Menschen gibt, die sich Gedanken machen wie man ein Fahrrad einfach besser macht. Weniger Zeit für Pflege bedeutet mehr Zeit zum fahren.

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Die CF ist mal wieder

unterwegs. Jetzt im Herbsturlaub sind wir natürlich nicht mehr auf Tour also richtiger Reise mit Packtaschen usw.. Bei dem starken Gegenwind an der Nordsee leidet da doch sehr die Aerodynamik. Aber wir haben eine kurz Tour von gut 30 Km zum Leutturm Westerhever gemacht. es ist das übliche Spiel an der Nordsee, entweder man hat Gegenwind oder man muss ein Tor aufhalten damit die Schafe nicht abhauen. Aber im Gegenzug bekommt man dafür die unendliche Weite der Nordsee und wenn es gut läuft auch mal eine ordentliche Prise Rückenwind. Was immer wichtig ist, das man trotzdem den Spaß an der Sache behält. Was aber auch diesmal wieder geklappt hat.

Cycling Family am Leuchturm Westerhever

 

NSCR 2017 der Bericht

von meiner Tour mit Fabio auf der NSCR 2017 zwischen Emden und Bremerhaven ist fertig und kann hier nachgelesen werden.

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NSCR 2017

Oder man könnte auch sagen, Lückenschluss auf der Festlandseite oder wenn der Vater mit dem Sohne. Weil ja dieses Jahr ein Jahr mit vielen besonderen Terminen ist, sind Fabio und ich das letzte Stück der NSCR (North Sea Cycel Route) auf der Festlandseite mit unserem Santos Tandem alleine abgeradelt. Es hat sich herausgestellt das er sich als Stoker sehr gut weiter entwickelt hat und so ordentlich Power von hinten kam. Sodaß wir die 270Km locker in 4 Tagen geschafft haben. Bilder und Texte gibt es dann ab Anfang September.

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On the Top of Germany

Nicht überall kommt man ja mit dem Fahrrad hin. Und es gab da eine Sache die ich noch auf meiner To Do Liste stehen hatte. Ich wollte gern mit meinen Söhnen einmal auf die Zugspitze gewandert sein. Da Timo und Marco demnächst unser Nest verlassen werden, war dann Fronleichnam eine Gelegenheit diesen Plan umzusetzen. Wir sind durch das Raintal gewandert und haben den Gipfel zu Fuß erreicht. Mit ein wenig Phantasie kann man das Gipfelkreuz im Hintergrund erahnen. War leider ziemlich Wolken verhangen. Es war für uns eine schöne gemeinsame Zeit und ein schönes Erlebnis. Das bedeutet dann aber auch das die Zeit der gemeinsamen Radtouren jetzt leider zu Ende ist.

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Fabio und ich haben uns für den Sommer noch den Lückenschluß für den NSCR auf der Festland Seite vorgenommen. Da werden wir die Strecke zwischen Emden und Bremerhaven unsicher machen. Ob dann jeder selber fährt, oder wir uns mal wieder gemeinsam aufs Tandem schwingen, ob Lydia Zeit findet wenn die Hochzeitsvorbereitungen anlaufen und ob Diego nochmal mitkommt, das alles steht noch in den Sternen und wird in den nächsten Wochen ausgeknobelt.

Erste Tour im Mai mit dem Santos Tandem

Heutzutage gibt es ja ein Wort, das zur Zeit nicht in aller aber doch in vielen Mündern ist. Man spricht viel von sogenannten Microadventures. Gemeint sie die kleinen Abenteuer die genau vor der Haustür beginnen. Leider hatten wir bis dato so kaltes Wetter das meine Frau nur schwer zum Radfahren zu motivieren war. Aber am 01.05. haben wir den Feiertag und das gute Wetter dann ausgenutz und sind zu unserer ersten Frühlingstour  aufgebrochen. Wir haben uns zur Werrequelle aufgemacht und sind den ersten Teil des Werreradwegs gefahren mit unserem Santos Double Travel. Das ist dann unser Microadventure für den Tag der Arbeit gewesen :-).

Werretour

Google Maps nutzen für GPS Tracks?

Letztes Wochenende hatte ich einen Termin in Silberborn im Solling. Wenn es möglich ist und das Wetter einigermaßen mitspielt, fahre ich solche Strecken gern mit dem Rad. Am Anfang der Tourvorbereitung steht dann immer die Frage, wie finde ich meinen Weg. Karte oder GPS Gerät? Wenn es eine gute Karte gibt nutze ich am liebsten beides. Aber diesmal hatte ich wenig Zeit und habe gedacht, schau doch mal ob man eine Route von Googls Maps nicht irgendwie auf dein GPS bekommst. Im WWW gibt es dazu hier eine gute Anleitung. Es ging dann ganz entspannt mit dem Patria Terra am Schieder Stausee lang

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und bis zur Lippisch/Niedersächischen Grenze war auch alles super. Aber dann ging es kurz hinter Hummersen in den Wald. Und auf einmal habe ich das verstanden wie das gemeint ist, wenn man auf dem Holzweg ist. 🙂

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Das heißt so, weil dann ganz viel Holz auf dem, äh Weg? 😉 ist. Weil Weg war da nicht mehr wirklich. Man konnte erkennen das es da mal irgendwann einen gegeben hat. Die Strecke wo ich dann das Bike schieben, tragen und zerren musste war ca. 3-4 Km lang und das hat dann viel Energie gekostet. Auch die Strecken die ich in dem Waldgebiet fahren konnte, wären defenitiv eher etwas für ein MTB denn für das Reiserad gewesen. Aber das Terra überrascht mich immer wieder. Man kommt da überall mit durch und es steckt auch die härtesten Pisten locker Weg. Der Abschluss war dann mit 10 Km Steigung hoch in den Solling gewürzt. Heut zu Tage spricht ja die Radindustrie von sogenannten Gravelbikes. Der Aufstieg in den Solling war Gravel (Schotter) pur. Also das Terra ist da echt vielseitig und mit Rohloff und Riemen bin ich überall gut durckgekommen sofern es denn noch einen Weg gab. Abschließend kann man sagen, man kann Google Maps durchaus für die Tourvorbereitung nutzen. Man sollte aber für abwechslungsreiche Streckenführung offen sein. 🙂

Die TRP Spyre

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ist der Ersatz für die Magura MT4. Warum eigentlich der Umstieg? Die Magura hat doch eigentlich super gebremst. Die Veränderung war leider nötig, als ich auf die Rohbox umgestiegen bin und eine Magura Disc Break lässt sich leider nicht mit den Sram Rival Schalt-/Bremsgriffen kombinieren. Die Bremse ist jetzt seit einem Jahr am Bike und hat mich positiv überrascht. Erst erschien es mir wie ein Rückschritt von Hydraulik zurück zur Mechanik zu gehen. Aber ich muss sagen, das die Bremse absolut Top ist. Die Bremsleistung ist absolut auf Augenhöhe (gefühlt, natürlich habe ich keine Bremsvergleichtstest gemacht) mit der MT4. Ich hatte nicht einen Ausfall im Winter auch als das Wetter nicht fahrradfreundlich war mit Schnee, Eis und Regen. Es gab keine Schleifgeräusche. Wer sich mit Disc Breaks auskennt, weiß das diese sehr enge Toleranzen haben. Der Einbau wird immer ein wenig zum Geduldsspiel, bis man die richtige Einbauposition gefunden hat bei Schnellspannern und alles wieder schleiffrei läuft. Nicht umsonst steigt ja die Fahrradindustrie auf Steckachsen um. Häufig ist es so das man dann neu einstellen muss, oder versucht das Rad so lange im Rahmen neu zu positionieren bis alle Schleifgeräusche verschwunden sind. Bei der TRP Spyre kein Problem, man kann einfach die Bremsbeläge beidseitig näher oder weiter von der Scheibe einstellen, bis nichts mehr schleift. Ist eine Sache von ein paar Sekunden. Bei dieser Bremse gibt es auf Grund der Bauart, auch keine Probleme mit festsitzenden Kolben, was gerne im Winter bei Hydrauliksystemen vorkommt. Bei der TRP Spyre werden auch beide Bremsbeläge zur Scheibe bewegt, das ist deutlich besser wie z.B. bei der AVID BB7.

Die Nachteile sind überschaubar. Natürlich muss man die Bremsbeläge immer nachstellen, aber das geht schnell und unkompliziert und empfinde ich eher als Vorteil, weil man dadurch auch etwas nachstellen kann. Der Bremsbelagverschleiß ist ziemlich hoch. Nach ca. 3500 Km waren die Bremsbeläge auf fast Null runter gebremst (hier ist Magura deutlich besser). Was ich auch noch negativ finde, ist das ein Bremssattel mit knapp 70,-€ nicht gerade günstig ist, dazu kommen dann noch Scheiben und Bremsgriffe also ein teurer Spaß. Aber grundsätzlich würde ich sagen auf Grund der Zuverlässigkeit absolut Daumen hoch.

Rohloff versus Pinion Wirkungsgrad

Es gibt bei allen Systemen einen Wirkungsgrad. Hierbei geht es darum wieviel Energie im System durch z.B. Reibung verloren geht. Bei der Kettenschaltung ergeben sich Reibungsverluste im Tretlager, Kette, Zahnkranz und Nabe. Bei der Rohloff im  Tretlager, Kette und der Planetengetriebeübersetzung. Das kann man auch noch einmal hier nachlesen.

Bildergebnis für rohloff explosionszeichnung

Es wird gesagt das die Kettenschaltung im Neuzustand hier ganz leicht die Nase vorn hat. Aber in der Winterzeit ist dieser Vorsprung spätestens nach 2 Tagen Geschichte durch Schnee, Matsch und Wasser. Um eine Kettenschaltung auf dem Wirkungsgrad einer Rohloff zu halten, braucht es gerade im Winter sehr viele intensive Pflegeintervalle, die Zeit nutze ich lieber zum fahren :-). Interessant fand ich einen Artikel bei Fahrradzukunft. Es ist ja kein Geheimnis, das das Piniongetriebe im Winter über die gleichen Vorteile verfügt wie die Speedhub. In Fahrradzukunft bin ich auf diesen Artikel gestoßen. Der sich mit den Wirkungsgraden von den unterschiedlichen Fahrradantriebssystemen auseinander setzt. Das Fazit von Andreas Oehler ist das hier die Pinion P1.18 beim Wirkungsgrad etwas hinter der Rohloff Speedhub zurück liegt. Da ich ja sowieso ein Doppelkettenblatt  (Beitrag ein Vorteil der Kette gegeüber dem Riemen ist…) fahre und die Übersetzung der Pinion damit toppen kann, gibt es für  mich nach wie vor keinen Grund auf ein Piniongetriebe umzusteigen. Man darf beim Kauf natürlich nicht nur auf den Wirkungsgrad schauen, es geht ja immer darum welches ist der beste Antrieb für mich. Da gilt es immer alle Vorteile und Nachteile abzuwegen und dann eine Entscheidung zu treffen. Aber ich finde das hier der Wirkungsgrad eine wichtige Komponente ist.

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